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Tafel in Offenbach Stadt will Tafel unterstützen

Die Stadt Offenbach will der Tafel helfen. Die selbstständige Einrichtung hofft auf einen Zuschuss. Denn es werde dringend Geld für Treibstoff benötigt.

Tafel
Die Tafel in Offenbach (Archivfoto). Foto: Renate Hoyer

Bei einer Enthaltung haben die Offenbacher Stadtverordneten am Mittwochabend beschlossen, dass die Offenbacher Tafel künftig Hilfe von der Stadt bekommen soll. Ob diese Unterstützung finanzieller oder eher logistischer Natur sein wird, prüft nun der Magistrat.

19 Ehrenamtliche unterstützen in Offenbach mit ihren regelmäßigen Lebensmittelausgaben an zwei Standorten über 200 Haushalte. Die Einrichtung ist im April unabhängig von der Frankfurter Tafel geworden – und wird von dieser seitdem nicht weiter unterstützt. Die Leiterin der Offenbacher Tafel, Christine Sparr, hatte der FR nach der Loslösung im April berichtet, dass die Spenden seit geraumer Zeit rückläufig seien, der Bedarf an Lebensmitteln aber steige.

Sparr zufolge wisse man zudem nicht, wie man künftig den Treibstoff für den Lieferwagen bezahlen soll. Die Tafel beliefert auch Schulen und Kitas mit Obst. Die FR hatte in einem Kommentar Unterstützung der Stadt gefordert.

Sparr ist über den nun beschlossenen Antrag hocherfreut: „Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt sie. Am dringendsten benötige ihre Einrichtung Geld für Treibstoff. „Wunsch- und Traumvorstellungen“ seien zudem ein weiteres Fahrzeug und die Bereitstellung von Lagerräumen.     

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