Lade Inhalte...

Staudinger Großkrotzenburg Millionenschaden durch Explosion

Die Dampfexplosion im Kohleblock des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) hat dem Betreiber Eon einen Sachschaden von rund 25 Millionen Euro beschert. Am 12. Mai war es zu dem Unfall gekommen, weil ein Bauteil geborsten war.

18.12.2014 13:43
Ein Bauteil an einer Kessel-Umwälzpumpe war Auslöser für die große Dampfexplosion. Foto: Sascha Rheker

Die Dampfexplosion im Kohleblock des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) hat dem Betreiber Eon einen Sachschaden von rund 25 Millionen Euro beschert. Damit sei nur der Schaden an den Anlagen beziffert, die Verluste für den Betriebsausfalle könne er nicht nennen, sagte ein Eon-Sprecher am Donnerstag in Düsseldorf.

Am 15. Januar solle der mit Steinkohle befeuerte Block wieder ans Netz gehen. In den Tagen zuvor werde die Inbetriebnahme vorbereitet. Der durch die Dampfexplosion am 12. Mai verursachte Schaden sei nun repariert. Nach einer Untersuchung steht nun auch die Ursache fest: Ein Bauteil an einer Kessel-Umwälzpumpe sei geborsten, berichtete Eon.

Eon habe sich bei der Zuverlässigkeit des Bauteils auf die Hersteller-Angaben verlassen. Es sei aber nicht ausreichend berechnet worden, wie viel Druck es standhält, sagte der Sprecher. Eon wolle wegen des Fehlers aber keine juristischen Schritte einleiten. Das sei so damals Stand der Technik gewesen. Das Bauteil sei mittlerweile in Kohlekraftwerken weltweit identifiziert und werde überall getauscht. (dpa/lhe)

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen