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Schulwettbewerb Ganz genau hingeschaut

Mit den Themen Windkraft, Kassel-Calden und Schuldenbremse waren drei Teams im Wettbewerb von Frankfurter Rundschau und Hessischen Unternehmerverbänden.

So sehen Sieger aus: Vor dem FR-Haus in Sachsenhausen. Foto: M.Schick

Mit den Themen Windkraft, Kassel-Calden und Schuldenbremse waren drei Teams im Wettbewerb von Frankfurter Rundschau und Hessischen Unternehmerverbänden.

Es war ein angenehmer Termin mit Getränken und belegten Brötchen, zu dem die jugendlichen Sieger mit den Veranstaltern des Wettbewerbs „Präsentieren – Gewinnen – Präsentieren“ verabredet waren. Zusammen mit ihren Lehrern sind die neun Schüler am Donnerstag zur Frankfurter Rundschau gekommen, um sich zu ihren hervorragenden Arbeiten gratulieren zu lassen.

„Es war ein harter Kampf“, fasste Jörg Feuchthofen, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und einer der Initiatoren des Wettbewerbs, den Entscheidungsprozess der dreiköpfigen Jury zusammen. Es sei kontrovers diskutiert worden, welche der 22 eingeschickten Präsentationen ausgezeichnet werden sollten, sagte Feuchthofen. „Da sieht man mal, was für ein gutes Angebot wir in diesem Jahr hatten“, warf Stefan Kuhn, stellvertretender Redaktionsleiter der FR, ein.

FR-Redakteur Peter Hanack, der den Wettbewerb seit mittlerweile sieben Jahren organisiert, lobte insbesondere die Themenauswahl der ausgezeichneten Arbeiten. Die Schuldenbremse in Hessen, der Flughafen Kassel-Calden und die Zukunft der Windkraft seien hochaktuelle Gegenstände. „Das macht den Wettbewerb auch journalistisch sehr interessant“, sagte Hanack. Er sei fasziniert, unter welch unerwarteten Blickwinkeln sich die Schüler politischen Themen genähert hätten.

Jörg Friedrich, der als Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft den Wettbewerb organisiert und moderiert, stimmte die Preisträger auf die Abende mit Politikern und Experten ein, bei denen sie ihre Arbeiten präsentieren werden (siehe Box). Es werde ihnen sicherlich nicht schwer fallen, bei den Diskussionen mitzuhalten und die Fachleute zum Nachdenken zu bringen, so Friedrich. „Sie brauchen keine Angst zu haben.“

Die jungen Sieger sahen aber sowieso nicht ängstlich aus. Einige berichteten von ihren Erfahrungen. „Es war schon stressig“, sagte Alina Brill, die sich mit zwei Mitschülern vom Beruflichen Gymnasium Eschwege mit Schuldenbremse und kommunalem Schutzschirm befasst hatte. Mehrfach, so die 18-Jährige, habe sich die Gruppe nach dem Unterricht treffen müssen. „Aber es hat Spaß gemacht, sich so intensiv mit einem Thema zu beschäftigen.“ Bei den Schülern der Albert-Einstein-Schule Schwalbach, deren Thema der Flughafen Kassel-Calden ist, ersetzt das Projekt ebenso wie bei den Eschwegern eine Klausur. Beim Team der Kopernikusschule Freigericht lag das Thema quasi vor der Haustür. „Ich sehe von meinem Fenster aus gleich zwei Windräder“, erzählte Daniel Derr.

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