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Schulen in Oberursel Neubau für die Oberstufe

Die IGS Stierstadt soll in den kommenden Jahren erweitert werden. Die Stadt Oberursel muss dazu den Bebauungsplan ändern.

Bauarbeiter
Ein Bauarbeiter. (Symbolfoto). Foto: Arnold

Zum Schuljahresbeginn 2018/19 kann die Integrierte Gesamtschule (IGS) Stierstadt eine Oberstufe einrichten. Die entsprechende Genehmigung hatte das hessische Kultusministerium im vergangenen Jahr erteilt. Bis das passende Gebäude dafür steht, wird es aber noch eine Weile dauern.

Immerhin hat die Stadt nun damit begonnen die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. „Es geht voran“, sagt Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Der Bau- und Umweltausschuss hat sich am gestrigen Mittwoch mit der Änderung des bestehenden Bebauungsplans befasst; das Stadtparlament beschließt darüber in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 22. März.

Für den Neubau soll das in die Jahre gekommene Hauptgebäude weichen. Außerdem soll ein Stück des angrenzenden Areals bebaut werden. Ein „Grünsaum zur Feldgemarkung hin“ werde aber erhalten bleiben, sagte der Leiter der Oberurseler Stadtplanung, Arnold Richter zu.

Der noch gültige Bebauungsplan stammt aus dem Jahr 1969. Die geplante Änderung sieht vor, dass das 1,9 Hektar große IGS-Grundstück von dem benachbarten Areal der ehemaligen Grundschule an der Römerstraße abgetrennt wird. Die Gebäude der Grundschule sollen während der Bauphase als Übergangsquartier für die IGS dienen. Zusätzlich müssen dort wohl auch Container aufgestellt werden.

Es sei gut denkbar, dass das Gelände der ehemaligen Grundschule nach dem geplanten Einzug der IGS in ihre neuen Räume ab 2023 in ein Wohngebiet umgewandelt wird, kündigte Bürgermeister Brum an. Dazu müsste aber der Bebauungsplan erneut geändert werden.

Bauherr für das neue Schulgebäude ist der Hochtaunuskreis. Er bereitet derzeit einen Architektenwettbewerb vor. Ziel ist, gemeinsam mit dem Preisträger 2019 den Bauantrag zu erarbeiten. Baubeginn könnte dann 2020 sein. Für den Neubau der Klassen- und Verwaltungsgebäude sind zwei Phasen vorgesehen. Möglicherweise wird es zusätzlich eine Ein-Feld-Turnhalle geben, die nahe der bestehenden Sporthalle entstehen könnte.

Der Zugang zur IGS soll auch nach dem Neubau am Kiesweg liegen. Dort sollen auch die erforderlichen Stellplätze untergebracht werden.

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