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Schießerei in Mörfelden-Walldorf Ermittlungen nach tödlichen Polizei-Schüssen eingestellt

Polizisten erschießen in Mörfelden-Walldorf einen 19-Jährigen, der zuvor einen 24-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt hat. Die Ermittlungen gegen die Beamten werden eingestellt.

06.07.2018 14:29
Symbolfoto Polizei
Polizei im Einsatz (Symbolfoto). Foto: dpa

Gut acht Monate, nachdem die Polizei einen 19-Jährigen in Mörfelden-Walldorf erschossen hat, sind die Ermittlungen gegen die drei Beamten eingestellt worden. Es liege keine Straftat vor, teilte Oberstaatsanwalt Robert Hartmann am Freitag in Darmstadt mit. Der mit einem Messer bewaffnete junge Erwachsene war am frühen Morgen des 28. Oktobers von acht Polizei-Kugeln getroffen worden, ein Schuss in den Oberkörper war der Obduktion zufolge tödlich.

Der 19-Jährige hatte zuvor einen 24-Jährigen mit dem Messer schwer verletzt und dessen Rucksack mitgenommen. „Die beiden kannten sich nicht, das kam aus heiterem Himmel, sagte Hartmann. Der Angreifer hatte laut Obduktion Betäubungsmittel genommen.

Die Polizei war über Notruf verständigt worden und hatte den Heranwachsenden lautstark aufgefordert, das Messer wegzulegen. Darauf habe er nicht reagiert, sondern sei mit seinem 39 Zentimeter langen Küchenmesser auf die Beamten zugelaufen - auch noch, als diese bereits einen Schuss abgegeben hatten. „Bei dem Versuch der Beamten, den Angreifer kampfunfähig zu machen, kam es zu der tödlichen Schussabgabe, sagte Hartmann. (dpa)

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