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Rödermark Abfälle vor Nagern sichern

Nach Meldungen über Rattenbefall gibt die Stadt ihren Bürgern Tipps und legt darüber hinaus Rattenköder im Kanalnetz aus.

Anfang des Jahres meldeten Schädlingsbekämpfer, dass in Hessen die Zahl der Ratten zunehme. Auch aus Rödermark sei in letzter Zeit vermehrt Rattenbefall gemeldet worden, wie aus einer Meldung der Stadt hervorgeht.

Als Konsequenz aus den Berichten über Rattenbefall habe die Stadt Rattenköder im Kanalnetz auslegen lassen. Im Regelfall würden mindestens zweimal im Jahr Rattenköder ausgelegt, um die Population möglichst gering zu halten. Im Durchschnitt rechne man in einer Stadt mit ein bis zwei Ratten pro Einwohner. Ausrotten ließen sich diese jedoch nicht.

Ratten können mögliche Überträger von gefährlichen Krankheiten sein, wie die Stadt betont. Ihre Vermehrungsrate – ein Weibchen könne theoretisch bis zu 800 Nachkommen pro Jahr haben – sei unmittelbar abhängig vom Nahrungsangebot.

Da Ratten nahezu alles fressen, raten die Kommunalen Betriebe, keine Speisereste in die freie Natur zu werfen oder in der Toilette zu entsorgen. Stall- und Haustierbesitzer sollten die Fressnäpfe ihrer Tiere regelmäßig reinigen und diese nur zum Fressen im Freien stehen lassen.

Auf dem Kompost sollten Speisereste mit engmaschigem Draht gesichert werden, Fleisch- oder Fischabfälle gehörten nicht in den Kompost. Um den Ratten den Unterschlupf zu entziehen, sollte kein Sperrmüll draußen gelagert werden.               

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