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Regierungspräsidium FDP-Mann will an Spitze

Nordhessen könnte bald wieder einen FDP-Mann als Regierungspräsidenten bekommen. Der Vize-Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Henry Thiele, soll im Gespräch sein.

29.01.2009 00:01

Nordhessen könnte bald wieder einen FDP-Mann als Regierungspräsidenten bekommen.

Der Vize-Landrat des Werra- Meißner-Kreises, Henry Thiele, sei als Nachfolger des scheidenden Kasseler Regierungspräsidenten Lutz Klein (CDU) im Gespräch, bestätigte die Behörde am Mittwoch.

"Es ist ein offenes Gerücht, dass Henry Thiele infrage kommt. Aber weil die Ämter der Regierungspräsidenten Teil der Koalitionsverhandlungen in Wiesbaden sind, ist noch alles offen", sagte ein Sprecher. Die FDP würde Thiele zwar gern an der Spitze der Kasseler Behörde sehen, aber auch die CDU habe nach wie vor Interesse.

In den letzten Jahrzehnten waren zweimal freidemokratische Regierungspräsidenten in Kassel; Heinz Fröbel von 1979 bis 1984 und Ernst Wilke von 1987 bis 1991. In der übrigen Zeit haben je nach Regierung in Wiesbaden CDU oder SPD die Behördenchefs gestellt.

Amtsinhaber Klein hätte eigentlich mit seinem 65. Geburtstag im Oktober vergangenen Jahres ausscheiden sollen. Der CDU-Mann war aber auf Bitte der Landesregierung wegen der unklaren Mehrheiten für ein zusätzliches Jahr im Amt geblieben.

Möglicherweise könnte der Wechsel an der Spitze aber schneller gehen: "Niemand sagt, dass Lutz Klein wirklich bis Oktober im Amt bleiben muss. Wir warten mit Interesse das Ende der Koalitionsverhandlungen in Wiesbaden ab", sagte der Behördensprecher. dpa

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