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Promis in Hessen Vorsätze und Ziele 2019 von Promis

Gute Vorsätze kommen nicht aus der Mode, auch nicht bei Hessens Promis. Die eine will 2019 den Alltagsstress mit meditativem Om entzerren, der andere seine Laufleistung erhöhen. Und für Deutschland gibt es auch Wünsche und Ideen.

29.12.2018 18:57
Nele Neuhaus
Autorin Nele Neuhaus. Foto: Arne Dedert/Archiv

Einige Prominente in Hessen haben für das kommende Jahr ihre guten Vorsätze verraten. In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur sprechen sie darüber hinaus über berufliche Ziele und was sie sich für Deutschland 2019 wünschen. Was sollte sich ändern und besser werden?

Die durch ihre Taunus-Krimis bekannte Schriftstellerin Nele Neuhaus (51) notiert sich zu jedem Jahresbeginn eine Reihe von Dingen, die sie erreichen und erledigen möchte. „Auf meiner Liste für 2018 standen Dinge wie „neuen Krimi schreiben“, „5 Kilo abnehmen“ und „Charlottes Traumpferd Nr. 6 schreiben“ - die konnte ich alle abhaken. „Urlaub machen“ habe ich hingegen in diesem Jahr leider nicht geschafft.“ 2019 werde aber nun definitiv Urlaub gemacht. „Außerdem stehen ein paar Auslandsreisen auf dem Programm. Und ich will den sechsten Band von Elena fertigschreiben und den dritten Band meiner Romanreihe, die ich als Nele Löwenberg schreibe.“

2018 sei ein Jahr mit Höhen und Tiefen gewesen. Sie habe einen neuen Krimi („Muttertag“) fertig geschrieben, der an der Spitze der Bestsellerliste landete. Leidvoll dagegen: „In diesem Jahr sind mehrere Menschen in meinem engsten Freundes- und Bekanntenkreis gestorben, unter anderem mein Ex-Mann, mit dem ich 23 Jahre verheiratet war, und das war sehr schmerzlich.“

Der Ex-Kunstturn-Star Fabian Hambüchen (31) aus Wetzlar hält gute Vorsätze für nicht so sinnvoll: „Man weiß meistens eh nicht, wie es kommt.“ Seitdem der Reck-Olympiasieger (2016) seine Karriere beendet hat, „gibt es auch keine sportlichen Ziele mehr. Insofern wünsche ich mir einfach nur Gesundheit und viel Spaß an allem, was ich mache“. 2019 freut er sich auf die Turn-Weltmeisterschaft in Stuttgart. „Ich bin in Stuttgart Weltmeister 2007 geworden und verbinde da natürlich nur das Beste mit.“ Eine große Herausforderung, die er 2019 im neuen Jahr als Student meistern wolle: seine Bachelorarbeit.

2018 war für ihn ein gutes Jahr: „Ich war als Reporter für Eurosport bei den Olympischen Winterspielen im Einsatz.“ Privat sei er nach dem Einzug in sein neugebautes Haus auch sehr glücklich: „Neues „Zuhause“ und neue Liebe - passt also alles.“

Lotto-Fee, Moderatorin und Theater-Regisseurin Franziska Reichenbacher (51) will 2019 weniger Stress und Hetze im Alltag haben: „Dafür mehr Entspanntheit, Gelassenheit und „meditatives Om“.“ Aus ihrem Vorsatz 2018 sei in dieser Richtung leider nichts geworden: Reichenbacher hatte sich immer „eine Viertstunde Vorsprung“ verordnet, um nicht in Zeitnot zu geraten. „Aber diese 15 Minuten haben sich immer wieder in Luft aufgelöst. Jetzt probiere ich es mal mit einer halben Stunde Zeitpuffer.“

Um das Zusammenleben in Deutschland im kommenden Jahr für alle entspannter und friedvoller zu gestalten, empfiehlt Reichenbacher: „Jeder könnte überlegen, wo und wie er sich demokratiefördernd verhalten und entsprechend agieren kann. Das könnte zum Beispiel gelingen mit bürgerschaftlichem oder ehrenamtlichem Engagement. Auch im privaten Bereich kann jeder darauf achten, Meinungsvielfalt gelten zu lassen und tolerant zu sein.“

Die Vorsätze von Kirchen-Mann Volker Jung (58) sind vor allem sportlicher Natur: „Bei guten Vorsätzen für das neue Jahr konzentriere ich mich immer auf eine ganz persönliche Sache: Das ist mein Lauftraining. 1000 Kilometer im Jahr sollten es mindestens sein.“ Beruflich hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) schon einige Fixpunkte im Blick: „Dazu gehört der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund. Dort werde ich gemeinsam mit Ines Geipel - ehemalige Spitzensportlerin, nun Professorin und Schriftstellerin - im Dialog einen Bibeltext interpretieren. Außerdem beginnen im nächsten Jahr schon die Vorbereitungen für den Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt.“

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