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Oberrodenbach CDU bricht Kreisparteitag nach Eklat ab

Bei der Vorstandswahl kommt es zum Eklat und der bisheriger Parteichef Johannes Heger scheitert. Der Parteitag wird auf April vertagt.

Beim Kreisparteitag der CDU am Samstag ist es zu einem Eklat gekommen. Bei der Vorstandswahl konnte der bisherige Parteichef Johannes Heger keine Mehrheit erhalten. Von den 166 Delegierten stimmten nur 76 für den Gründauer. Vor der Wahl kritisierte Vorstandsmitglied Heiko Kasseckert die mangelnde Transparenz. „Wir bekamen zu Parteitagbeginn nicht wie üblich die Stimmkarte und den Wahlzettel mit den Namen ausgehändigt“, sagte Partei-Vize Dieter Hog der FR. Beides gab es erst an der Wahlkabine, dort sei aber nicht genug Zeit gewesen, die Namensliste etwa der Beigeordneten zu lesen, etwa um Namen zu streichen.

Nach der Niederlage verließ Heger das Vorstandspodium, so Hog. Heger habe ihn zuvor gesagt, er wolle nicht mehr antreten. Daraufhin ist der Parteitag nach einer Beratungspause abgebrochen und auf April vertagt worden. Heger war nach der Sitzung nicht erreichbar. Unklar ist, ob er sich weiterhin am 22. Juni im Kreistag der Wahl zum hauptamtlichen Kreisbeigeordneten stellen wird. In der noch frischen Großen Koalition beansprucht die CDU den Posten. Für Hog steht fest: „Der Samstag war ein rabenschwarzer Tag für die Kreis-CDU.“ 

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