Lade Inhalte...

NPD Wetteraukreis Syrer retten NPD-Politiker

Stefan Jagsch, Spitzenkandidat der rechtsextremen NPD in Altenstadt (Wetteraukreis), erleidet mit seinem Wagen einen schweren Verkehrsunfall. Erste Hilfe kommt von syrischen Flüchtlingen, die zufällig am Unfallort vorbeifahren.

Stefan Jagsch war Spitzenkandidat der rechtsextremen NPD bei der Kommunalwahl in Altenstadt (Wetteraukreis). Foto: Peter Jülich

Der Spitzenkandidat der rechtsextremen NPD bei der Kommunalwahl in Altenstadt (Wetteraukreis), Stefan Jagsch, hat einen schweren Verkehrsunfall erlitten.

Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Wetterau der Frankfurter Rundschau bestätigte, war der 29-jährige NPD-Politiker am vergangenen Mittwoch gegen 9 Uhr morgens auf der Bundesstraße zwischen Altenstadt und dem benachbarten Büdingen unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen mit seinem Wagen von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Jagsch musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wie ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen der FR bestätigte, kam die erste Hilfe am Unfallort von syrischen Flüchtlingen: Die Gruppe von Asylsuchenden sei zufällig mit zwei Bussen vorbeigefahren, habe Jagsch aus dem Auto gezogen und versorgt, bis der erste Rettungswagen eingetroffen sei.

Bis Ende des vergangenen Jahres war Stefan Jagsch Landesvorsitzender der NPD Hessen. Im Kommunalwahlkampf in Altenstadt und Büdingen hatte die rechtsextreme Partei vor allem Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum