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Neue Partei Punkten mit Islamkritik

Die rechte und islamkritische Partei „Die Freiheit“ des ehemaligen Berliner CDU-Abgeordneten René Stadtkewitz will im Frühjahr einen hessischen Landesverband gründen. Zur Kommunalwahl im März will die Partei aber noch nicht antreten.

13.01.2011 09:38
Rene Stadtkewitz, Gründer der rechten und islamkritischen "Die Freiheit", will mit seiner Partei auch in Hessen Fuß fassen. Foto: dpa

Ein genauer Termin für die Gründung des Landesverbandes stehe noch nicht fest, sagte Parteimitglied Sabine Merkelbach am Mittwoch in Herborn. Die frühere Ortsvorsitzende der Herborner FDP will den Landesverband gemeinsam mit dem ehemaligen stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden Lahn-Dill, Jörg Bader, aufbauen. Beide waren im November aus der FDP ausgetreten.

Bislang hat die Partei in Hessen laut Merkelbach mehr als 100 Mitglieder. Zur Kommunalwahl im März werde „Die Freiheit“ aber noch nicht antreten. Den Angaben zufolge findet am Samstag, 15. Januar, in Mittelhessen eine erste Informationsveranstaltung statt.

Im Oktober 2010 in Berlin gegründet, bezeichnet sich die Partei auf ihrer Internetseite als „Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie“. Gründer und Vorsitzender Stadtkewitz trat bei öffentlichen Auftritten aber bislang in erster Linie mit islamkritischen Äußerungen in Erscheinung. Er war im September aus der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ausgeschlossen worden, nachdem er sich geweigert hatte, eine Einladung an den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders zurückzuziehen.

Merkelbach unterstützt die Ansicht von Stadtkewitz, die gesellschaftliche Freiheit in Europa sei durch einen politischen Islam bedroht. (dapd)

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