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Neue Aufgabe Lautenschläger wechselt in die Wirtschaft

Die frühere hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger kehrt der Politik endgültig den Rücken. Zum 1. Januar 2011 wechselt die Christdemokratin in den Vorstand einer privaten Krankenversicherung. Ihr Landtagsmandat legt sie nieder.

Von der Politik in die Wirtschaft: Silke Lautenschläger. Foto: dpa

Silke Lautenschläger hat einen neuen Job. Die langjährige hessische Sozialministerin, die zuletzt unter Roland Koch das Umweltministerium geleitet hatte, wechselt Anfang nächsten Jahres in den Vorstand der Deutschen Krankenversicherung. Das teilte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Lautenschläger legte ihr Abgeordnetenmandat im Landtag sofort nieder. „Mit meiner Aufgabe als Vorstandsmitglied einer der großen deutschen privaten Krankenversicherungen ist ein Landtagsmandat nicht vereinbar“, sagte die Politikerin. Die 42-Jährige übernimmt bei der DKV das Ressort Leistung und Versorgung. Für sie rückt der 30-jährige CDU-Kreisvorsitzende Darmstadt-Dieburg, Manfred Pentz, ins Landesparlament nach.

Die Juristin Lautenschläger aus dem südhessischen Modautal war 1999 in den Landtag eingezogen. Zwei Jahre später holte sie der damalige Ministerpräsident Roland Koch (CDU) als jüngste Ministerin Deutschlands ins Kabinett. Als Koch am 30. August zurücktrat und sein Amt an Volker Bouffier (CDU) übergab, schied auch Lautenschläger aus der Regierung aus.

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