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Naturschutzorganisation WWF zieht von Frankfurt nach Berlin

Der deutsche Ableger der größten internationalen Naturschutzorganisation WWF will Frankfurt verlassen und in die Hauptstadt ziehen. Von dem Umzug sind rund hundert Mitarbeiter betroffen.

09.12.2009 21:12
Gegründet wurde der WWF als World Wildlife Fund 1961 in der Schweiz. Foto: dpa

Berlin. Der deutsche Ableger der größten internationalen Naturschutzorganisation, der World Wide Fund For Nature (WWF) will von Frankfurt am Main nach Berlin umziehen. "Ja, wir sind auf der Suche nach einem geeigneten Objekt in Berlin-Mitte", bestätigte WWF-Sprecher Jörn Ehlers der "Berliner Morgenpost" (Donnerstagausgabe). Von dem Umzug seien rund hundert Mitarbeiter betroffen. Spätestens 2011 soll der Umzug abgeschlossen sein.

20 Kollegen seien bereits in Berlin, nach und nach sollen die anderen hinzukommen, sagte Ehlers. Dann werde das Berlin-Büro, das derzeit noch in der Reinhardtstraße untergebracht ist, zu eng. Noch wurde kein geeignetes Objekt gefunden, aber es seien momentan "verschiedene Optionen in der Diskussion".

Dass der WWF vom Main an die Spree verlegt wird, ist für den Verbandssprecher eine überfällige Entscheidung: "Es ist völlig klar, dass die Musik in Berlin spielt. Hier werden die wichtigen Entscheidungen getroffen, und da ist es nur logisch, dass der WWF als eine der größten Umweltorganisationen dabei seine Rolle als Anwalt der Natur wahrnehmen muss."

Gegründet wurde der WWF als World Wildlife Fund 1961 in der Schweiz. Zwei Jahre danach formierte sich in Bonn der deutsche "Verein zur Förderung des WWF", der sich zehn Jahre später in eine Stiftung bürgerlichen Rechts umstrukturierte - die "Umweltstiftung WWF Deutschland". Weltweit arbeiten heute für das Netzwerk in über 100 Ländern 4000 Mitarbeiter an 2000 Projekten. (ddp)

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