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Nachtflüge am Flughafen Frankfurt Zahl der Verspätungsflüge stark gesunken

Verkehrsminister Al-Wazir sieht eine Wirkung der „sehr ernsten Gespräche“ mit Ryanair & Co zum Thema Nachtflüge am Flughafen Frankfurt.

Passagiermaschine auf dem Flughafen Frankfurt
Eine Passagiermaschine startet nachts vom Flughafen Frankfurt. Foto: Boris Roessler/Archiv

Der November 2018 war ein relativ ruhiger Monat für die Anwohnerinnen und Anwohner des Frankfurter Flughafens. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) berichtete am Montag, es habe 19 Landungen zwischen 23 und 24 Uhr gegeben und keinen einzigen Start in dieser Zeit. Das sei die niedrigste Zahl an Nachtflügen seit dem Frühjahr 2017, fügte Al-Wazir hinzu. „Wir sind jetzt wieder auf dem Niveau, wie es vor der extremen Zunahme der Verspätungslandungen üblich war.“

In Frankfurt gilt ein Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr. Allerdings dürfen Flüge unter bestimmten Bedingungen auch nach 23 Uhr landen.

Seit dem Herbst 2017 hatten sich die Verspätungsflüge gehäuft. So brachten die Umweltschützer vom BUND und die FR das Thema an die Öffentlichkeit, als es im September vorigen Jahres 195 Landungen nach 23 Uhr gab. Vor allem Maschinen von Ryanair, aber auch von Condor rissen das Zeitlimit. Im Juni 2018 stiegen die Zahlen auf 203 verspätete Landungen und 138 Starts nach 23 Uhr. Das Verkehrsministerium leitete Verfahren ein.

„Wir haben einen hohen Kontrolldruck aufgebaut und mit den jeweiligen Fluggesellschaften sehr ernste Gespräche geführt“, sagte Al-Wazir. „Die Zahlen sind darauf hin kontinuierlich gesunken.“ Er dankte der hessischen Luftaufsicht „für ihre Beharrlichkeit“.

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