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Windkraft in Hessen Grüne bestehen auf Förderzusagen

Anlässlich der CDU-Diskussion um Windkraft besteht die Grünen-Umweltpolitikerin Angela Dorn darauf, dass es weiter Förderzusagen für Windräder gibt.

Windräder in Hessen
In Hessen wird weiter über die Förderung von Windkraft diskutiert. (Symbolbild) Foto: Jens Wolf (dpa)

Die hessischen Grünen sehen die Windkraft-Debatten bei ihrem Koalitionspartner CDU nach eigenen Worten gelassen. „Was real in der Koalition passiert, ist positiv für die Windkraft-Standorte in Hessen. Nicht nur Tarek Al-Wazir, auch Volker Bouffier hat sich in Berlin dafür eingesetzt“, sagte die Grünen-Umweltpolitikerin Angela Dorn der FR am Mittwoch.

Beim Parteitag der hessischen CDU in Rotenburg an der Fulda hatte der heimische Kreisverband gefordert, es dürften für Windräder „keine neuen Förderzusagen mehr gegeben werden“. Abgestimmt wurde über das Anliegen nicht. Deswegen sehen die Grünen den Antrag „sehr entspannt“, wie Dorn erläuterte. „Er wurde ja nicht beschlossen, sondern nur an den CDU-Landesvorstand weitergeleitet.“

Die Grünen haben nichts dagegen, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach und nach ausläuft. „Das EEG ist dafür angelegt auszulaufen“, sagte Dorn. „Wir sind aber dagegen, keine neuen Förderzusagen mehr zu geben. Das entspricht nicht dem Koalitionsvertrag.“ Die Grünen geben zu bedenken, dass die hessischen Anlagenbetreiber benachteiligt würden, wenn das Land einen Alleingang unternehmen würde.

An der grünen Basis machen sich manche Politiker Sorgen wegen der CDU-internen Debatten. Weniger Förderung? „Nicht ernsthaft, oder, CDU Hessen?!“, twitterte die Darmstädter Stadtverordnete Sofia Ganter. „Wir brauchen in Hessen noch viel mehr Windkraft, nicht weniger.“

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