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Weniger Migranten Hessen schließt Aufnahmelager für Flüchtlinge

Die Zahl der Erstaufnahme-Standorte in Hessen wird von acht auf fünf reduziert. Grund ist der deutliche Rückgang von Flüchtlingen, die nach Hessen kommen.

11.06.2018 16:27
Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in
Es kommen weniger Flüchtlinge nach Deutschland. Einige Erstaufnahmelager werden daher geschlossen (Symbolbild). Foto: dpa

Wegen weiterhin geringer Zuzugszahlen von Flüchtlingen schließt das Land Hessen Standorte seiner Erstaufnahmeeinrichtungen. Die Zahl der aktiven Standorte werde von acht auf fünf reduziert, sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) am Montag in Wiesbaden.

Demnach werden Standorte im Meisenbornweg in Gießen und in der Michaelisstraße in Darmstadt aufgegeben. Der Standort Sportsfield Housing in Hanau wird künftig passiv gestellt. Zwei weitere momentan passiv gestellte Liegenschaften in Fuldatal-Rothwesten und in Bad Arolsen mit insgesamt 1.450 Plätzen werden nun vollständig aufgegeben. Insgesamt sinke die Zahl der Plätze in der hessischen Erstaufnahme von derzeit 9.440 Plätzen auf 6.480 Plätze. 

Die Anpassung solle die Möglichkeit zulassen, „auf unterschiedliche Flüchtlingszugänge angemessen und geordnet zu reagieren“, teilte der Minister weiter mit. Seit Beginn dieses Jahres hätten rund 3.600 Personen in Hessen um Asyl nachgesucht. In Folge des niedrigeren Zugangs habe sich die Belegung in der Erstaufnahme stark reduziert. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt rund 12.000 Flüchtlinge nach Hessen. (epd) 

 

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