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Warnstreiks In hessischen Betrieben wird gestreikt

Die IG Metall hat zu Warnstreiks aufgerufen - in Hessen sollen rund 1000 Beschäftigte bei Bombardier, Rheinmetall und Volkswagen die Arbeit niederlegen.

01.02.2018 08:01
Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie
Bundesweit sind Mitarbeiter der Metall- und Elektroindustrie in einen Warnsreik getreten. Foto: dpa

Beschäftigte in Hessen und Rheinland-Pfalz haben sich am Donnerstag erneut am Warnstreik der IG Metall beteiligt und ihre Arbeit niedergelegt. Beim Autozulieferer AVO Carbon in Frankfurt traten 50 Beschäftigte von der Frühschicht in den Ausstand, sagte Michael Erhardt von der IG Metall am Donnerstagmorgen. Es sollen noch 40 Mitarbeiter der Spätschicht und 30 der Nachtschicht folgen. „Wir sind gut zufrieden mit der Beteiligung. Hier stehen alle schon vor dem Tor“, sagte Erhardt.

Ein Schwerpunkt war Nordhessen: Hier hatte die IG Metall unter anderem die Beschäftigten bei Bombardier, Rheinmetall und Volkswagen zu Warnstreiks aufgerufen. Bei VW in Baunatal gebe es zweistündige Warnstreiks in allen Schichten, sagte Elke Volkmann von der IG Metall. Insgesamt rechne man mit einer Beteiligung von 1000 Beschäftigten allein in Nordhessen. 

In 18 Betrieben wird gestreikt

Auch bei der GEA Westfalia im rheinland-pfälzischen Niederahr läuft der Streik an. Laut Uwe Wallbrecher von der IG Metall sind bisher 240 Beschäftigte in den Ausstand getreten. Das sei die gesamte Belegschaft mit Ausnahme eines Notdienstes.

Bereits am Mittwoch waren Beschäftigte dem Aufruf zum Warnstreik der IG Metall gefolgt. Insgesamt sind am Donnerstag 18 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und dem Saarland zum Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaft verlangt sechs Prozent mehr Geld. (dpa)

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