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Point Alpha „Parteipolitischen Missbrauch beenden“

Der ehemalige US-Beobachtungsposten Point Alpha bei Rasdorf in Hessen dient als Gedenkstätte. Der hessische SPD-Vorsitzender Schäfer-Gümbel will über eine ausgewogenere Gremienbesetzung bei der Stiftung sprechen.

Point Alpha
Point Alpha (Archiv) Foto: Imago

Der hessische SPD-Vorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel will über eine ausgewogenere Gremienbesetzung bei der Stiftung Point Alpha mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Heiko Wingenfeld (CDU) sprechen. Schäfer-Gümbel sagte der FR am Donnerstag, die SPD sei bereit, sich einzubringen. Er halte die Arbeit der Stiftung für „absolut wichtig“. Es müsse aber „der parteipolitische Missbrauch beendet“ werden. Die meisten Mitglieder im Stiftungsrat gehören der CDU an.

Der Ratsvorsitzende und Fuldaer OB Wingenfeld hatte der FR gesagt, er würde sich „freuen, wenn es gelingen würde, Mitglieder zu finden, die einen anderen politischen oder sonstigen Hintergrund haben“. Er wolle gerne mit Schäfer-Gümbel und anderen Vertretern demokratischer Parteien ins Gespräch kommen.

Point-Alpha-Stiftung in der Kritik

Der ehemalige US-Beobachtungsposten samt der DDR-Grenzanlagen zwischen Rasdorf in Hessen und Geisa in Thüringen dient als Gedenkstätte. Träger ist die Point-Alpha-Stiftung, die von den Ländern Hessen und Thüringen sowie den anliegenden Landkreisen und Gemeinden ins Leben gerufen wurde.

Die Stiftung steht in der Kritik, seit ihre Direktorin und sechs Mitglieder verschiedener Gremien teilweise unter Protest ausgeschieden sind. Schäfer-Gümbel forderte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) auf, im Landtag zu erklären, welche Entwicklung die Stiftung nehmen soll.

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