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Nach NRW-Wahl Schäfer-Gümbel fordert klareres SPD-Profil

Der Vizevorsitzende der SPD will aus den Fehlern der NRW-Wahl lernen: Die Ziele der SPD seien nicht präzise genug dargestellt worden.

15.05.2017 10:21
Thorsten Schäfer-Gümbel
Der Vizevorsitzende der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, will die Ziele der Partei klarer formulieren. Foto: Reuters

Die SPD muss nach Auffassung ihres Vizevorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel nach der Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ihre Ziele schnell präziser formulieren. Es gehe nun um die Analyse der Fehler - und darum, vor der Bundestagswahl „konkreter und zugespitzter“ zu werden, sagte der hessische SPD-Chef am Montag im Deutschlandfunk.  

Der Wunsch der NRW-SPD, sich klar auf landespolitische Themen zu konzentrieren, habe sich im Nachhinein nicht ausgezahlt. Das Zusammenspiel zwischen Bund und Land habe an der Stelle nicht optimal funktioniert, sagte Schäfer-Gümbel  Er räumte ein, dass diese Strategie möglicherweise ein Fehler gewesen sei. Man wisse aber mit schweren Niederlagen umzugehen - und werde aus den Fehlern lernen, versprach er.

Martin Schulz gehöre aber trotz drei Wahlniederlagen in Folge nicht zu diesen Fehlern, sagte Schäfer-Gümbel. Eine innerparteiliche Debatte über den Kanzlerkandidaten gebe es nicht. „Martin Schulz bleibt ganz sicher.“ Im rbb-Inforadio sagte Schäfer-Gümbel, die SPD sei mit programmatischen Forderungen wie dem Arbeitslosengeld Q und der gebührenfreien Bildung nicht präsent genug. (dpa)

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