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Landtagswahl SPD klettert in Umfrage auf 26 Prozent

Die SPD kommt in Hessen auf bessere Wert als im Bund. Laut Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen gibt es derzeit keine Mehrheit für Schwarz-Grün.

SPD Hessen
Thorsten Schäfer-Gümbel stellt den Wahlkampfslogan vor, mitr dem die SPD in den Landtagswahlkampf ziehen will. Foto: dpa

Die SPD kann bei der Hessenwahl im Oktober auf ein deutlich besseres Ergebnis hoffen als bei der Bundestagswahl. In einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für die „FAZ“ und den Radiosender FFH kommen die hessischen Sozialdemokraten auf 26 Prozent. Bei der bundesweiten Umfrage desselben Instituts war die SPD nur bei 19 Prozent gelandet, noch weniger als bei der Bundestagswahl im September (20,5 Prozent).

In der Hessenumfrage bleibt die CDU mit 31 Prozent stärkste Partei. Nach der SPD folgen die Grünen (13 Prozent), die AfD (10 Prozent), die Linke (8 Prozent) und die FDP (7 Prozent).

Damit kann die SPD von Thorsten Schäfer-Gümbel den Rückstand zu Volker Bouffiers CDU auf fünf Prozentpunkte verringern. Bei einer Forsa-Umfrage für die Frankfurter Rundschau und den Fernsehsender RTL von Ende Februar hatte der Abstand noch zehn Punkte betragen. Die CDU erhielt damals 33 Prozent, die SPD 23 Prozent. 

Wenn die Landtagswahl so ausgeht wie in der aktuellen Umfrage, dann verliert die schwarz-grüne Koalition ihre Mehrheit. Rechnerisch möglich wären – wie bereits in der Forsa-Umfrage – entweder eine CDU/SPD-Koalition oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP.

CDU-Generalsekretär Manfred Pentz bezeichnete den Umfragewert von 31 Prozent als „eine gute Ausgangslage“. Seine Partei wolle aber wieder genauso stark werden wie bei der vergangenen Landtagswahl. Damals hatte die Union 38,3 Prozent geholt, die SPD 30,7 Prozent.  

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