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Hessen Stedtfeld hilft gegen Diskriminierung

Die Soziologin Susanne Stedtfeld leitet die Antidiskriminierungsstelle im Sozialministerium. Betroffene können sich dorthin wenden.

Susanne Stedtfeld
Susanne Stedtfeld ist die neue Leiterin der Stabsstelle Antidiskriminierung. Foto: Pitt von Bebenburg

Die hessische Antidiskriminierungsstelle hat eine neue Leiterin. Die 34-jährige Soziologin Susanne Stedtfeld steht an der Spitze der Stelle, die Betroffenen eine Erstberatung anbietet und sie bei Bedarf an Hilfsorganisationen weiterleitet.

An die Antidiskriminierungsstelle im Sozialministerium können sich Menschen wenden, die sich etwa wegen ihrer Behinderung, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt sehen – zum Beispiel bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Arbeitsplatz. Die schwarz-grüne Regierung hatte die Stelle 2015 eingerichtet.

Am gestrigen Dienstag wurde Susanne Stedtfeld von Integrations-Staatssekretär Jo Dreiseitel (Grüne) vorgestellt. Sie habe ihr Amt bereits im März angetreten.

Die Soziologin hatte zuletzt sechs Jahre lang für das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung gearbeitet, das in Wiesbaden ansässig ist. Dort befasste sie sich unter anderem mit der interkulturellen Öffnung der Bundesverwaltung.

Stedtfelds Vorgängerin Musgana Tesfamariam war nur wenige Monate geblieben. Im Juni 2016 kehrte Tesfamariam ins rheinland-pfälzische Integrationsministerium zurück, in dem sie schon früher gearbeitet hatte. Die neue Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) hatte sie als Büroleiterin geholt.

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