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Flüchtlinge Hessen will Flüchtlings-Programm fortsetzen

Der Aktionsplan zur Integration von Schutzsuchenden sei bundesweit einmalig, berichtet der Flüchtlingskoordinator.

10.11.2017 07:01
Tafel der Begegnung
Ein Beispiel von gelungener Integrationsarbeit: Die Tafel der Begegnung, zu der die Offenbacher Flüchtlingshilfe eingeladen hat. Foto: Monika Müller

Hessen will seine Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen fortführen. Das hessische Programm zur Integration der Schutzsuchenden sei bundesweit einmalig und habe sich bewährt, sagt der Flüchtlingskoordinator der Landesregierung, Axel Wintermeyer.  „Neben der gesellschaftlichen Akzeptanz geht es um eine menschenwürdige Unterbringung, aber auch um die umfassende Registrierung und Sicherheitsaspekte.“

Der Aktionsplan ist allein für das Jahr 2017 mit 1,8 Milliarden Euro ausgestattet worden, wie Wintermeyer erläuterte. Zu den Herausforderungen zähle der Familiennachzug, da er von Seiten des Landes schwer planbar sei. „Hier würden wir uns einen verbesserten Informationsfluss wünschen“, sagte der Staatsminister. Dies betreffe etwa Daten vom Auswärtigen Amt über die Zahl der Visaanträge in den Botschaften. Allerdings falle der Familiennachwuchs insgesamt deutlich kleiner aus als vermutet. Schließlich seien viele der Geflüchteten ledig. (dpa)

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