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Bandenkriminalität Kriminelle Rocker pflegen Kontakt zur AKP

Die Osmanen Germania haben Kontakt zu Erdogans Regierungspartei AKP, sagt Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU). Angeblich wurden sie so mit Geld und Schusswaffen ausgestattet.

Rockergruppe "Osmanen"
Die Rockergruppe "Osmanen" soll Kontakte zur türkischen Regierung haben. Foto: dpa

Die rockerähnliche Gruppe Osmanen Germania, deren Führung schwere Straftaten vorgeworfen werden, pflegt nach Angaben von Innenminister Peter Beuth (CDU) Kontakte zur türkischen Regierungspartei AKP und ihrem Ableger UETD. „Ja, es gibt Verbindungen zur UETD“, bestätigte Beuth am Donnerstag im hessischen Landtag den Verdacht, den der FDP-Abgeordnete Wolfgang Greilich ausgesprochen hatte.

In der vorigen Woche hatte es eine bundesweite Razzia bei den Osmanen gegeben, auch in Hessen. Beuth betonte, das Vorgehen der Polizei sei „auf Initiative des Landes Hessen“ zustande gekommen. Die hessische Regierung vertrete eine „entschiedene Haltung“ gegen die Kriminalität von Rockern. Auch eine Spionage türkischer Geheimdienste werde nicht akzeptiert.

Anfang März hatte Beuth auf Anfrage des FDP-Politikers Greilich geantwortet, ihm lägen keine Erkenntnisse vor, wonach „der Osmanen Germania BC mit Hilfe eines Netzwerks von Mitarbeitern des MIT (türkischer Geheimdienst, Red.) und Politikern der AKP mit Schusswaffen versorgt werden sollte“. Dem stehe entgegen, dass laut Presseberichten die Osmanen über UETD- und AKP-Verbindungen 20.000 Euro erhalten hätten und kurze Zeit später von der hessischen Polizei beim Transport von Waffen aufgegriffen worden seien, sagte Greilich. Er hielt dem Minister vor, er habe das Parlament nicht vollständig informiert. 

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