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Vermisstensuche bei Bischoffen Spezial-Hund hilft bei Suche nach Leichenteilen

Bei der Suche nach den sterblichen Überresten eines jahrelang vermissten Mannes bei Bischoffen setzt die Polizei einen speziell geschulten Hund ein.

11.10.2018 14:44
Symbolfoto Polizei
Polizei im Einsatz (Symbolfoto). Foto: dpa

Ein so genannte Archaeo-Dog sei auf die Suche nach im Boden liegenden menschlichen Knochen trainiert, teilte die Polizei in Dillenburg am Donnerstag mit. Das Tier habe sich bei der Suche vor wenigen Wochen bei Bischoffen (Lahn-Dill-Kreis) an mehreren Stellen hingelegt und damit Funde signalisiert. Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) würden derzeit diese Stellen untersuchen. „Wie lange dies noch dauern wird, ist noch nicht absehbar. Schließlich muss das Erdreich ganz vorsichtig durchforstet werden“, sagte ein Polizeisprecher.

Bei den BKA-Mitarbeitern handele es sich um Fachleute, die unter anderem auf das Bergen vergrabener oder einbetonierter Leichen und Leichenteile spezialisiert seien. Archaeo-Dogs würden üblicherweise in der Archäologie eingesetzt. Die Auswertung der bei der ersten Suche gefundenen Knochen sei noch nicht abgeschlossen. Derzeit versuchten Gerichtsmediziner, DNA-fähiges Material aus den Fundstücken zu gewinnen.

Der damals 36-jährige Familienvater aus Mittenaar (Lahn-Dill-Kreis) war 1999 verschwunden. Zunächst hatte die Polizei keine Hinweise auf eine Straftat. Der Fall wendete sich im vergangenen Jahr, als ein Forstmitarbeiter in dem Waldstück bei Bischoffen Knochen fand. Diese konnten später dem Vermissten zugeordnet werden. (dpa)

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