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Urteil in Frankfurt Kokaindealer muss in Haft

Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen Kokainhändler, der seine Ware ausgerechnet einem Mittelsmann der Polizei verkaufte.

12.09.2017 19:34
Römerberg in Frankfurt
Justitia ist wachsam (Symbolfoto). Foto: imago

Ein 38 Jahre alter Rauschgifthändler, der in drei Fällen Kokain ausgerechnet an einen Mittelsmann der Kriminalpolizei verkauft hatte, ist am Dienstag vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Der Verbindungsmann hatte den Angeklagten zu immer größeren Verkaufsmengen animiert. Nachdem schließlich ein Kilogramm Kokain für 45 000 Euro in einem Hotel den Besitzer wechseln sollte, griff die Polizei bei der Übergabe des Geldes zu.

Strafmildernd bewertete das Gericht den Umstand, dass kein Gramm Rauschgift tatsächlich in den Verkehr gebracht worden sei. Der Drogenhandel war von Anfang an polizeilich überwacht. (dpa)

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