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Unfall in Frankfurt Lkw-Fahrer tötet Radfahrerin beim Abbiegen

Ein Lkw-Fahrer erfasst beim Abbiegen eine Radfahrerin. Die Frau stirbt bei dem Unfall in Frankfurt. Nun wurde das Strafverfahren gegen eine Geldauflage eingestellt; der Lkw-Fahrer ist seit dem Vorfall in psychotherapeutischer Behandlung.

20.07.2017 16:41
Symbolfoto Gericht
Justitia ist wachsam (Symbolfoto). Foto: imago

Weil er eine Radfahrerin beim Abbiegen an einer Kreuzung mit seinem Lastwagen erfasst und getötet hat, muss ein 57-Jähriger 3600 Euro an den Witwer zahlen. Im Gegenzug wurde das wegen fahrlässiger Tötung geführte Strafverfahren am Donnerstag vom Amtsgericht Frankfurt eingestellt.

Der Unfall hatte sich bereits im August 2015 an einer Straßenkreuzung im Frankfurter Gutleutviertel ereignet. Während der Mann mit seinem Betonmischfahrzeug nach rechts abbog, fuhr die Radfahrerin neben ihm gerade aus. Bei der darauffolgenden Kollision wurde die 50-Jährige so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort starb.

Der Lkw-Fahrer ist seit dem Vorfall in psychotherapeutischer Behandlung. Maßgeblich für die Verfahrenseinstellung war das Gutachten eines Unfallexperten, wonach es wahrscheinlich sei, dass die Radlerin in einem „toten Winkel“ unterwegs gewesen sei und deshalb von dem Fahrer im Rückspiegel nicht gesehen werden konnte.

Nach Angaben des Experten kam es in den vergangenen Jahren zu einer auffälligen Zunahme dieses „Unfalltyps“, bei dem vor allem Lastwagen beim Abbiegen mit Radfahrern oder Fußgängern kollidierten. Infolge der tatsächlich vorhandenen „toten Winkel“ im Rückspiegel seien Radarsensoren notwendig, hieß es in dem Gutachten. (dpa)

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