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Ticker zu den Ereignissen Der Mordfall Susanna

8. UpdateDas Verwaltungsgericht stellt klar: Das Asylverfahren gegen den mutmaßlichen Mörder von Susanna, Ali B., sei ordnungsgemäß abgelaufen. Anhaltspunkte für ein auffälliges Verhalten des Mannes habe es nicht gegeben.

Todesfall Susanna
Ali B., der Tatverdächtige im Todesfall Susanna, wird von Beamten einer polizeilichen Spezialeinheit aus dem Justizzentrum gebracht und in eine Justizvollzugsanstalt geflogen. Foto: Hasan Bratic (dpa)

Die ermordete Susanna war Jüdin.  Der Zentralrat der Juden fordert eine „rasche und umfassende Aufklärung“ sowie „harte Konsequenzen für den oder die Täter“. 

Politiker aus ganz Deutschland melden sich nach der Ermordung des Mädchens zu Wort. Die AfD nutzt ihren Tod für ihre eigenen Zwecke. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel macht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für das Gewaltverbrechen verantwortlich.

Nicht nur die AfD, auch andere Politiker kommentieren den Fall Susanna. Sie fordern Aufklärung, wie sich der tatverdächtige Iraker offenbar in sein Heimatland absetzen konnte. Hier finden Sie einen Überblick über die unterschiedlichen Reaktionen.

Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag will als Konsequenz über schnellere Asylverfahren beraten. Das sei seit längerem geplant gewesen, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stephan Harbarth (CDU). Der Mordfall von Wiesbaden müsse aber für die Politik nochmals Anstoß sein, vor allem über eine Beschleunigung von Asyl-Prozessen nachzudenken.

Vor allem rechte Kreise melden sich zu der Ermordung der 14-Jährigen zu Wort. So greift beispielsweise das islamfeindliche Netzwerk „PI News“ das Thema auf. In mehr als 600 Kommentaren wird dort massiv gegen Flüchtlinge gehetzt. Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Kriminalität Geflüchteter.

Die polizeilichen Ermittlungen im Fall Susanna - eine Chronik

Im Fall Susanna gibt es eine Neuentwicklung. Die Ermittler waren zunächst davon ausgegangen, dass zwei Täter für ihren Tod verantwortlich sind: der Iraker Ali Bashar, der sich zusammen mit seiner Familie in sein Heimatland abgesetzt hat, und ein 35 Jahre alter Mann, den die Polizei festgenommen hatte. Der Flüchtling mit türkischem Pass kommt frei, da es gegen ihn keinen dringenden Tatverdacht gibt. 

DNA-Probe bringt Gewissheit über Identität des Opfers  

Eine DNA-Analyse bringt Gewissheit: Bei der Toten handelt es sich tatsächlich um die vermisste 14-Jährige aus Mainz.  (mit epd/afp/dpa)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Mordfall Susanna

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