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Rob Green HR-Moderator soll Pornos verbreitet haben

Hausdurchsuchung bei Rob Green: Wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Schriften durchsucht die Staatsanwaltschaft die Wohnung des Radio-Moderators. Der HR setzt seine Morningshow ab.

24.01.2014 08:39
Rob Green bei einem seiner Späße für den Radiosender. Foto: Andreas Arnold

Ein Radio-Moderator des Hessischen Rundfunks (HR) steht unter Verdacht, illegal Pornos zu vertreiben. „Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt seit März 2013 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verbreitung pornografischer Schriften“, sagte am Freitag ein Sprecher der Behörde und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

Laut „Bild“ handelt es sich bei dem Moderator um Rob Green. Green habe Kinderpornos besessen. Kripo-Fahnder hätten seine Wohnung und seinen Arbeitsplatz durchsucht, berichtete die Zeitung weiter. Dabei seien Computer und Festplatten beschlagnahmt worden.

Der HR hat die Zusammenarbeit mit dem Moderator nach eigenen Angaben „mit sofortiger Wirkung und einvernehmlich beendet“ und die „Rob-Green-Morning. Details nannte HR-Sprecher Tobias Häuser nicht. Er räumte aber ein: „Wir haben gestern von einem Vorgang Kenntnis bekommen, der eine weitere Zusammenarbeit nicht zulässt.“ Es gehe dabei nicht um seine Arbeit als Moderator für den Rundfunk, „also um eine Privatangelegenheit“, sagte Häuser.

Die „Rob Green Morningshow" der HR-Jugendwelle YouFM wurde mit sofortiger Wirkung abgesetzt, auch von der Moderatorenliste auf der Internetseite der Welle wurde Green bereits gestrichen. Der Moderator äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. (dpa/FR)

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