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Prozess 17-Jähriger gesteht Tötung seines Vaters

Ein 17-Jähriger soll seinen Vater bei Göttingen mit 17 Schüssen getötet haben. Vor Gericht räumt er die Tat ein.

11.09.2017 18:03
Symbolfoto Gericht
Der Fall wird vor Gericht verhandelt (Symbolfoto). Foto: imago

Ein Schüler aus Göttingen hat vor Gericht am Montag die Tötung seines Vaters gestanden, der zuletzt in Kassel lebte. „Der 17-Jährige hat eine mehrstündige geständige Einlassung abgegeben und alle Fragen beantwortet“, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Göttingen.

Der Prozess findet wegen der Alters des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Gymnasiasten Mord vor. Er soll seinen 58 Jahre alten Vater am 21. April dieses Jahres bei Göttingen mit mehreren Schüssen getötet haben.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten im Vorfeld der Verhandlung wegen der Jugend des zur Tatzeit erst 16 Jahre alten Schülers kaum Details mitgeteilt. Bekannt wurde, dass das Motiv im innerfamiliären Bereich liegen könnte. Spaziergänger hatten die Leiche des 58-Jährigen in der Feldmark gefunden. Der Jugendliche war bald darauf festgenommen worden. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Die Jugendkammer hat für den Prozess vorerst sieben Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte nach Angaben der Gerichtssprecherin Ende Oktober verkündet werden. (dpa)

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