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Prostitution Wegen Menschenhandels angeklagt

Vor dem Amtsgericht Frankfurt muss sich ein 31-Jähriger verantworten, der eine 19-jährige Rumänin zur Prostitution gezwungen haben soll. Dieser behauptet, das Vorhaben mit dem Lebensgefährten der Frau abgesprochen zu haben.

23.05.2016 15:26
Der Angeklagte soll die Frau nach Deutschland gelockt und zur Prostitution gezwungen haben. Foto: REUTERS

Wegen Menschenhandels muss sich ein 31-Jähriger seit Montag vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten. Der Mann soll eine junge Frau aus seiner rumänischen Heimat nach Deutschland gelockt und in Frankfurt zur Prostitution gezwungen haben. Der Angeklagte sagte vor dem Amtsgericht, es sei in Rumänien mit dem Lebensgefährten der Frau abgesprochen gewesen, dass die 19-Jährige in Deutschland im Bordell arbeiten solle und dafür auch Geld abzugeben habe. Den Vorwurf, die Frau im Streit auch geschlagen zu haben, bestritt der Mann.

Die Frau hatte den 31-Jährigen nach einer Razzia in dem «Laufhaus», in dem sie als Prostituierte arbeiten musste, bei der Polizei belastet. Anschließend sei sie untergetaucht und gilt als «nicht greifbar». Ursprünglich sollte gegen einen zweiten Mann verhandelt werden. Das Verfahren gegen den 26-jährigen wurde jedoch abgetrennt, weil er nicht zur Verhandlung kam. Das Gericht hat noch einen weiteren Verhandlungstag angesetzt. (dpa/lhe)

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