Lade Inhalte...

Mordfall Susanna Ali B. verzichtet bei Vernehmung auf Anwalt

Der Verdächtige im Mordfall Susanna, ALi B., hat bei seinen Vernehmungen auf einen Anwalt verzichtet.

14.06.2018 12:45
Todesfall Susanna
Ali B., der Tatverdächtige im Todesfall Susanna, wird von Beamten einer polizeilichen Spezialeinheit aus dem Justizzentrum gebracht und in eine Justizvollzugsanstalt geflogen. Foto: Hasan Bratic (dpa)

„Er hat ausdrücklich erklärt, dass er keinen Verteidiger möchte“, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag in Wiesbaden. Zuvor hatte „Spiegel Online“ darüber berichtet. Ali B. sei zuvor ausführlich über seine Rechte aufgeklärt worden, sagte die Sprecherin. Er war nach seiner Ankunft in Deutschland zunächst von der Polizei und dann von einer Richterin vernommen worden.

Inzwischen sei ein Pflichtverteidiger für Ali B. bestellt worden, sagte die Sprecherin. Dies sei rechtlich auch erst dann verbindlich vorgesehen, wenn Untersuchungshaft angeordnet werde. Dies sei am Sonntag am Ende der Vernehmung durch eine Ermittlungsrichterin der Fall gewesen. Ali B. hatte dabei gestanden, Susanna getötet zu haben. Er bestritt aber, sie vergewaltigt zu haben. (dpa)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Mordfall Susanna

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen