Lade Inhalte...

Landgericht Frankfurt Frau heißes Öl ins Gesicht geschüttet

Ein Mann, der seiner Frau heißes Öl ins Gesicht geschüttet hat, soll nach Willen der Frankfurter Staatsanwaltschaft ins Gefängnis. Seine Frau schweigt vor Gericht zu der Tat.

06.12.2017 15:26
Symbolfoto Gericht
Justitia ist wachsam (Symbolfoto). Foto: imago

Weil er seiner Frau aus Eifersucht eine Tasse heißes Öl ins Gesicht geschüttet haben soll, soll ein 53-Jähriger nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Die Anklagebehörde ging in ihrem Schlussvortrag vor dem Landgericht Frankfurt von versuchter schwerer Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung aus. Der Verteidiger plädierte auf eine Bewährungsstrafe.

Der Angeklagte habe bei der Tat im April dieses Jahres eine bleibende Entstellung der 36-Jährigen zumindest in Kauf genommen, sagte die Staatsanwältin am Mittwoch. Bleibende Schäden konnte die Anklagevertreterin bei dem Opfer jedoch nicht mehr feststellen, so dass es bei einer vollendeten gefährlichen Körperverletzung bleiben müsse. Am (morgigen) Donnerstag (11.30 Uhr) will die Strafkammer das Urteil bekanntgeben.

Weder der Mann noch die Frau hatten sich vor Gericht geäußert. Entscheidend für die rechtliche Einschätzung der Staatsanwaltschaft war die Aussage des 15 Jahre alten Sohnes, der bei der Tat dabei war. (dpa)

 

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum