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Landgericht 13 Jahre Haft und Sicherungsverwahrung nach Überfällen in Bahnen

Ein 24 Jahre alter Mann wird wegen Überfällen auf Fahrgäste in Nahverkehrszügen zu 13 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

15.01.2016 14:58
Justizia wacht am Römer in Frankfurt. (Symbolbild) Foto: ddp

Weil er in Frankfurter Nahverkehrszügen Fahrgäste überfallen und verletzt hatte, ist ein 24 Jahre alter Mann zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Frankfurt verhängte am Freitag zudem die anschließende Sicherungsverwahrung für den Angeklagten, den ein Gutachten als «gemeingefährlich» eingestuft hatte. Die Richter gingen in ihrem Urteil unter anderem von Mordversuch und besonders schwerem Raub aus.

Der mehrfach vorbestrafte Mann hatte zunächst im März 2015 in einer U-Bahn einen schlafenden Fahrgast mit dem Messer am Hals verletzt und ihm die Brieftasche mit 470 Euro Bargeld abgenommen. Nur drei Tage später erzwang er in einer S-Bahn die Herausgabe eines Handys und verletzte den Fahrgast mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich.

Während die erste Tat vom Gericht als besonders schwerer Raub und gefährliche Körperverletzung eingeordnet wurde, gingen die Richter bei der zweiten Messerattacke von einem Mordversuch aus. (dpa)

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