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Kriminalität in Hessen Um Lottogewinn betrogen

Ein Kioskbesitzer in Hanau soll eine Kundin um ihren Lottogewinn betrogen haben. Er sagte ihr, sie habe 8000 Euro gewonnen, tatsächlich waren es 477.777 Euro. Jetzt steht er vor Gericht.

Kriminalität in Hessen
Ein Streit um einen Lottogewinn landet vor dem Amtsgericht Darmstadt. Foto: dpa

 Ein 65 Jahre alter Kioskbesitzer aus Hanau, der in Egelsbach (Kreis Offenbach) eine Lotto-Verkaufsstelle betreibt, muss sich am 7. Februar wegen Betrugs vor dem Amtsgericht Darmstadt verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, eine 44-jährige Kundin um den allergrößten Teil ihres Lottogewinns geprellt zu haben.

Als die Frau in dem Laden erschien, um ihren Lottoschein einzulösen, sei beim Einlesen der Begriff „Zentralgewinn“ erschienen, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann habe wahrheitswidrig behauptet, sie habe einen Betrag von 8000 Euro gewonnen. Tatsächlich betrug die Gewinnsumme jedoch 477 777 Euro. Der Beschuldigte soll der Frau dann 8000 Euro in bar ausgezahlt haben, um sich selbst zu bereichern. Die Lottospielerin bemerkte erst am nächsten Tag, dass sie eigentlich sehr viel mehr gewonnen hatte.

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