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Gericht Groß-Gerau Haft nach tödlicher Geisterfahrt

Mit mehr als drei Promille Alkohol im Blut hat ein Geisterfahrer drei Menschen getötet. Das Gericht hat ihn zu einer Gefängnisstrafe von mehr als drei Jahren verurteilt.

14.03.2018 13:26
Unfall mit Geisterfahrer
Bei dem Unfall durch den Geisterfahrer starben am Rüsselsheimer Dreieck drei Autofahrer. Foto: dpa

Weil er als betrunkener Geisterfahrer einen Unfall mit drei Toten verursacht hat, ist ein Mann zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht Groß-Gerau sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der aus Polen stammende, 34 Jahre alte Mann Ende September 2017 mit seinem Kleinlaster in falscher Richtung auf die Autobahn 67 auffuhr. Er rammte bei Rüsselsheim frontal ein entgegenkommendes Auto aus den Niederlanden. Dessen Fahrer, seine Frau und die Tochter kamen ums Leben.

Der Angeklagte erlitt schwere Verletzungen. Er soll bei seiner Geisterfahrt mindestens 3,09 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Auf dem Trümmerfeld kam es zu weiteren Unfällen, bei denen dem Gericht zufolge weitere Menschen verletzt wurden.

Der Angeklagte entschuldigte sich bei den Angehörigen der Opfer und sagte, er bedauere sein Verhalten. Verurteilt wurde er wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen. (dpa) 

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