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Frankfurt Messer im Mund

Das Messer drang durch den Mund bis in den Hals des Opfers, die Klinge brach ab. Wegen der Bluttat im Ostpark erhebt die Staatsanwaltschaft nun Anklage.

Römerberg in Frankfurt
Justitia ist wachsam (Symbolfoto). Foto: imago

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen versuchten Totschlags gegen einen 36 Jahre alten Mann erhoben. Ihm wird vorgeworfen, am 14. Januar dieses Jahres im Streit und mit Alkohol im Blut (1,2 bis 1,8 Promille) einen 42 Jahre alten Mitbewohner der Obdachlosenunterkunft im Ostpark mit einem Küchenmesser angegriffen zu haben.

Das Messer drang durch den Mund bis in den Hals des Opfers, die Klinge brach ab. Er konnte durch eine Notoperation gerettet werden; Mund-, Hals- und Rachenbereich des Opfers mussten laut Staatsanwaltschaft „plastisch rekonstruiert“ werden. Der 42-Jährige entging nur knapp einer Querschnittslähmung. Nach der Tat holte sich der Täter ein Bier und wartete auf die Polizei.

Laut Anklage ging der Streit darum, dass der 36-Jährige sich „provokant angeschaut“ fühlte und seinen Kontrahenten einen „Hurensohn“ hieß, worauf dieser ihm einen Faustschlag verpasste. Zudem soll er wütend wegen einer ausgeliehenen Jogginghose gewesen sein.

Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest. 

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