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Frankfurt Busfahrer nach Vollbremsung angeklagt

Ein Busfahrer der Linie 42 soll eine Vollbremsung hingelegt haben, weil er sich über laute Schulkinder ärgerte. Mehrere Fahrgäste wurden verletzt.

Weil er sich über Kinder ärgerte, soll der Busfahrer stark gebremst haben (Symbolbild). Foto: Peter Juelich

Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen 38 Jahre alten Busfahrer Anklage wegen eines nachvollziehbaren, aber dennoch gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Körperverletzung erhoben. 

Dem Mann wird nicht vorgeworfen, sich am Nachmittag des 18. September 2107 als Fahrer der Buslinie 42 über zu laute Schulkinder geärgert und mehrfach vergebens über Mikrofon Silencium eingefordert zu haben. Vorgeworfen wird ihm allerdings die Vollbremsung, die eigentlich für Ruhe sorgen sollte, aber das Gegenteil erreichte: Eine 34-Jährige verlor den Halt an der Stange, fiel hin und erlitt eine Schädelprellung, eine 70-Jährige verletzte sich an der Schulter, eine 14-Jährige prellte sich das Knie.

Ob die Vollbremsung die lärmenden Schulkinder beeindruckt hat, ist ebenso unbekannt wie derzeit noch der Termin für die Amtsgerichtsverhandlung.    

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