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Frankfurt Angeklagter bestreitet Tötungsabsicht

Im Prozess um den mutmaßlichen Raubmord an einem Schmuckhändler in Frankfurt-Griesheim bestreitet ein 26-Jähriger jede Tötungsabsicht.

05.06.2018 14:23
Justizia
Justizia ist wachsam (Symbolbild). Foto: imago

Im Prozess um den mutmaßlichen Raubmord an einem Schmuckhändler in Frankfurt-Griesheim hat ein 26-Jähriger als erster der drei mutmaßlichen Täter eine Tötungsabsicht bestritten. Man sei nur deshalb in das Haus des Juwelier-Ehepaares eingedrungen, um sich von den beiden Opfern Geld und Wertgegenstände holen zu können, sagte er am Dienstag vor dem Frankfurter Landgericht. „Wir sind nicht mit dem Gedanken reingegangen, den Tod des Mannes herbeizuführen.“ Dem Moldawier wird wie auch den 21 und 19 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen gemeinschaftlicher Mord, versuchter Mord und Raub mit Todesfolge zur Last gelegt.

Das Räuber-Trio war im Oktober vergangenen Jahres mit großer Brutalität vorgegangen. Der 26 Jahre alte Mitangeklagte räumte ein, die 78 Jahre alte Frau zumindest ins Gesicht geschlagen und getreten zu haben, „damit sie Ruhe gibt“. Den gleichaltrigen Mann habe er dagegen überhaupt nicht angefasst. Er sei in einem anderen Raum des Hauses zu Boden gebracht und von den Komplizen misshandelt worden. Er starb am Tag nach dem Überfall in einem Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Die Ehefrau, die den Überfall schwerverletzt überlebt hatte, soll am kommenden Verhandlungstag Ende Juni im Zeugenstand aussagen. (dpa/lhe) 

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