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Falschgeld in Hessen Razzia wegen Falschgeldhandels

16 Hessen im Alter zwischen 18 und 68 Jahren besorgten sich Falschgeld im Darknet. Die Polizei führt Durchsuchungen in 16 Wohnungen durch.

Symbolfoto Polizei
Polizeiwagen (Symbolfoto). Foto: dpa

Im Rahmen eines europaweiten Aktionstages gegen den Falschgeldhandel im Darknet hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt auch 16 Wohnungen in Hessen durchsucht. Bei den Tatverdächtigen aus Frankfurt, Oberursel, Offenbach, der Wetterau, Groß-Gerau und den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Limburg-Weilburg, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner seien zahlreiche Beweismittel wie Computer und Datenträger sichergestellt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Die 16 Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 68 Jahren sollen auf zwei illegalen Handelsplattformen im Darknet bei einem Österreicher Falschgeld in unterschiedlichen Stückelungen gekauft haben, um es anschließend in den Verkehr zu bringen. Gegen den Österreicher aus der Steiermark läuft ein eigenes Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Leoben. Der Mann war im Juni festgenommen worden.

Falschgeldhandel im Darknet ist allerdings kein rein hessisches Problem. Die europäische Behörde Europol hatte die Durchsuchungen am Mittwoch koordiniert. Aktionen gab es auch in Belgien, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Portugal und Spanien. Allein in Deutschland fanden laut Generalstaatsanwaltschaft Durchsuchungen bei 160 Tatverdächtigen in allen 16 Bundesländern statt.

Für das Sichverschaffen von Falschgeld, mit der Absicht, es in den Verkehr zu bringen, ist eine Haftstrafe von mindestens einem Jahr vorgesehen.

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