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Ermittlungen in Friedewald Fahrer gefunden - Polizei: wohl kein Verbrechen

3. UpdateAuf dem Parkplatz eines Unternehmens in Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) wird ein blutverschmiertes Auto gefunden. Der Fahrer wird in einem Wald entdeckt, laut Polizei liegt wohl keine Straftat vor.

Symbolfoto Polizei
Polizei im Einsatz (Symbolfoto). Foto: dpa

Das Rätsel um das in Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) gefundene blutverschmierte Auto  ist gelöst. Der Fahrer des Wagens, ein 33 Jahre alter Mann,  der verletzt in einem Wald gefunden worden ist, hat sich die Verletzungen mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst zugefügt. Dies habe eine rechtsmedizinische Untersuchung des 33-Jährigen im Krankenhaus ergeben, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen mitteilte. Zu den Motiven des Mannes sei noch nichts bekannt. Die Ermittler hatten zuvor gefürchtet, der 33-Jährige wäre Opfer eines Kapitalverbrechens geworden.

Der blutverschmierte Wagen  war am Dienstagmorgen, 10. April, bei Arbeitsbeginn auf dem Parkplatz eines  Logistikunternehmens gefunden worden, wie die Staatsanwaltschaft Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Mittwoch berichtet hatten. Das gesamte Fahrzeug war danach über und über mit Blut verschmiert. Das Glasdach und die Scheiben der Fahrerseite waren eingeschlagen, Windschutzscheibe und Motorhaube waren schwer beschädigt. Von dem Fahrzeughalter fehlte jede Spur.

Unmittelbar nach dem Auffinden des blutverschmierten Wagens hatte die Polizei das Gelände um das Logistikunternehmen abgesucht. Dabei wurde neben einem Polizeihubschrauber auch ein Mantrailer der Rettungshundestaffel Osthessen eingesetzt. Der 33-Jährige konnte nicht gefunden werden. Am Mittwochabend meldete sich jedoch ein Jäger bei der Polizei, der in einem Wald bei Friedewald-Lautenhausen einen verletzten Mann an einem Hochsitz entdeckt hatte. Es handelte sich um den vermissten 33-Jährigen. Er war trotz seiner Verletzungen ansprechbar und wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Kleidung lag neben dem Wagen

Aufgrund des Spurenbildes gingen Staatsanwaltschaft und Polizei zunächst davon aus, dass der Mann Opfer eines Kapitalverbrechens geworden war. Der 33-Jährige arbeitet seit längerer Zeit bei dem Logistikunternehmen, auf dessen Parkplatz sein Fahrzeug gefunden wurde, als Fahrer. Er war am Dienstagmorgen nicht zur Arbeit erschienen.

Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Zeugen, die am Dienstagmorgen in der Zeit zwischen 3.50 Uhr und 8.10 Uhr Beobachtungen im Gewerbegebiet von Friedewald gemacht haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Bad Hersfeld unter der Rufnummer 06621/932-0 entgegen.

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