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Klatsch & Tratsch Simone Thomalla trifft Ralf Möller

Bernd trost zu Gast bei Bruder Paulus+++Max Inzinger verweifelt gesucht+++Königin klaut Keith Warner

20.05.2010 00:05
Simone Thomalla. Foto: dpa

Der "international bekannte Star-Fotograf und Künstler Manfred Baumann" hat schon Roger Moore, Tony Curtis und Bruce Willis fotografieret. Und er ist "ebenso bekannt für seine Fine Nude Art Fotografie", wie uns die Leica Galerie mitteilt. "Fine Nude Art" ist wohl das, was vornehme Leute zu dem sagen, was der Hesse "Nackischmache" nennt. Und in der Leica-Galerie Am Salzhaus 2 beginnt heute um 19 Uhr die Vernissage der Manfred-Baumann-Ausstellung. Zu Gast: die Tatort-Kommissarin Simone Thomalla, die Schauspielerin Janin Reinhardt, die TV-Moderatorin Alexandra Polzin und der auf Hünendarstellung abonnierte Muskelberg Ralf Möller. Und wer jetzt wissen will, ob das Promi-Quartett Herrn Baumann eher in seiner Rolle als Star-Fotograf oder als Fine Nude Artist kennt und schätzt, der muss schon selber hingehen und gucken.

Bernd Trost zu Gast bei Bruder Paulus

Paulus, Paulus, warum verfolgst du mich? Mancher Frankfurter mag sich das fragen ob der medialen Ubiquität von Bruder Paulus Terwitte, aber dennoch könnte es sich lohnen, am Sonntag, 23. Mai, um 8.30 Uhr mal die Glotze, genauer N24, einzuschalten. Denn in Bruder Paulus Sendung "Um Gottes Willen" ist Bernd Trost zu Gast. Der 48-Jährige leitet in Frankfurt zwei Altenpflegeheime. Das allein wäre schon aller Ehren wert, aber Trost ist zudem noch gelernter Bankkaufmann, hatte aber irgendwann sein ganz persönliches Damaskuserlebnis und beschloss, "nicht mehr in irgendwelchen Vorstandsetagen zu sitzen, sondern mit echten Menschen zu arbeiten". Was beweist: Es ist nie zu spät, das Ruder rumzureißen, sein Leben in den Griff zu bekommen und was Sinnvolles zu machen, was anderen Menschen hilft. Bruder Paulus sollte da mal ganz genau hinhören.

Max Inzinger verzweifelt gesucht

Für Max Inzinger hingegen kommt diese Einsicht vielleicht zu spät. "Ich habe da schon mal was vorbereitet" - so der legendäre Standardsatz des ehemaligen Fernsehkochs der Drehscheibe. Der saß schon mal wegen Betrugsverdachts in U-Haft, setzte sich dann ab nach Südafrika - und wird jetzt schon wieder von der Polizei gesucht. Drei Haftbefehle liegen gegen ihn vor, einer von der Staatsanwaltschaft Frankfurt, wo Inzinger einen Bekannten um 50.000 Euro geprellt haben soll. Ob ihn der starke Arm des deutschen Gesetzes auch am Kap der Guten Hoffnung erreicht, ist fraglich. Laut Staatsanwaltschafts-Sprecherin Doris Möller-Scheu hat Südafrika die Auslieferungsanträge bislang mit vornehmen Schweigen quittiert. Falls er doch kommt, kann er was erleben. "Wir haben da schon mal was vorbereitet", sagt Möller-Scheu.

Königin klaut Keith Warner

Gute Reise, Keith Warner. Wir lassen Sie ja nur ungern gehen. Weil, wie Ihr bisheriger Arbeitgeber mitteilt, Sie ja zweifellos "einer der wichtigsten Regisseure der Oper Frankfurt während der Intendanz Bernd Loebes" waren. Aber jetzt wollen Sie weg, und wir halten Sie nicht auf. Aus drei Gründen. Erstens, weil uns Ihr "Death in Venice" so gut gefallen hat, dass wir Ihnen einen Gefallen schulden. Zweitens, weil Sie ja nicht nach Venedig, sondern nach Kopenhagen gehen, um dort Direktor des Königlichen Opernhauses zu werden, und bei aller Liebe: das können wir Ihnen hier nicht bieten. Und drittens, weil Sie versprochen haben, kommende Saison für ein Gastspiel zurückzukommen und Pizzettis "Murder in the Cathedral" zu inszenieren. Aber auch dran halten, gelle. Dänen lügen nicht! Und Sie sind jetzt britischer Däne mit hessischem Migrationshintergrund. (skb)

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