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Immobilien Darum stagniert der Wohnungsbau in Hessen

Trotz anhaltend hoher Nachfrage vor allem in den Ballungszentren stagniert in Hessen der Wohnungsbau. Was sind die Gründe?

14.06.2018 12:05
Baukräne stehen auf einer Baustelle
Der Anstieg der Baukosten lag in Hessen deutlich über der Inflationsrate. Foto: dpa

Trotz anhaltend hoher Nachfrage nach Wohnraum vor allem in den Ballungszentren stagniert in Hessen der Wohnungsbau auf niedrigem Niveau. Grund dafür seien die hohen Baukosten und der Mangel an baureifen Grundstücken, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten jährlichen Konjunkturbericht der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände Hessen (AWI-Hessen).

Die Organisation verweist darauf, dass im vergangenen Jahr in Hessen laut Statistischem Landesamt der Bau von 7307 neuen Wohngebäuden mit rund 26 000 Wohnungen genehmigt wurde. 2016 habe dieser Wert bei rund 25 500 gelegen. Hessen benötige aber jährlich 37 000 neue Wohnungen.

Der Anstieg der Baukosten lag in Hessen der AWI zufolge bei 2,7 Prozent und damit deutlich über der Inflationsrate von zwei Prozent. Zur Ankurbelung des Wohnungsbaus schlägt die AWI das serielle Bauen vor. Die Landesregierung habe die Chance vertan, dies in die novellierte hessische Bauordnung mitaufzunehmen. (dpa/lhe) 

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