Lade Inhalte...

Hochschule Darmstadt Labore für 800 Studenten

Die Hochschule Darmstadt eröffnet einen Neubau der Chemie- und Biotechnologie.

Hochschule Darmstadt
Zur praxisnahen Forschung und Lehre tragen die neuen Labore der Hochschule Darmstadt bei. Foto: Michael Schick

Rund zweieinhalb Jahre nach Baubeginn hat die Hochschule Darmstadt   das neue Fachbereichsgebäude „Chemie- und Biotechnologie“ offiziell eröffnet. Damit sei die Infrastruktur des Fachbereichs auf den neuesten Stand gebracht worden, teilte die Hochschule mit. Jeder Forschungsbereich verfüge nun über eigene Labore.

Der 33 Millionen Euro teure Neubau bietet Forschungs- und Lehrlabore, Hörsäle und Büros für knapp 800 Studenten. Der Vorlesungsbetrieb begann bereits zum Wintersemester 2017/18. Mit dem Neubau wird der Fachbereich Chemie- und Biotechnologie nach 13 Jahren an zwei getrennten, dezentralen Standorten erstmals wieder unter einem Dach vereint. Rund zwei Drittel der gut 4000 Quadratmeter nehmen 13 Lehr- und 12 Forschungslabore mit dazugehörigen Vorbereitungs-, Spül- und Lagerräumen ein.

Das Gebäude auf dem Campus Schöfferstraße haben die Lübecker Architekten Toenis, Schroeter und Jansen entworfen und aus Mitteln des Hessischen Hochschulbauprogramms Heureka finanziert. „Die Chemie- und Pharmaindustrie prägt den Wirtschaftsstandort Hessen und insbesondere Südhessen“, sagte Finanzstaatssekretär Martin Worms (CDU) bei der Eröffnungsfeier. Deshalb habe das Land in den Neubau investiert, um die Lehre und Forschung der Hochschule Darmstadt zu stärken.

Als architektonisches Glanzlicht gilt das Technikum, das durch seine zweigeschossige Schaufassade Einblicke in die Arbeit des Fachbereichs bietet. Dies sei „ein sichtbares Beispiel dafür, wie praxisnah wir lehren und forschen“, sagte Hochschulpräsident Ralph Stengler. In dem mehrgeschossigen Gebäude können Studierende an bis zu sechs Meter hohen Versuchsapparaturen Erfahrungen mit Anlagen im industriellen Maßstab machen.

Auf dem Dach des Neubaus prangt weit sichtbar ein 25 Tonnen schweres, blaues „O“, das Symbol für das Sauerstoffatom. Die Stahlskulptur des Berliner Künstlers Norbert Radermacher überragt mit ihren rund 20 Metern Durchmesser die grau-champagnerfarbene Aluminiumfassade des Gebäudes und gilt schon jetzt als neues Wahrzeichen der Hochschule.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen