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Hessischer Rundfunk HR will Arbeitsplätze abbauen

Der Hessische Rundfunk (HR) streicht bis 2016 100 Stellen. Der Sender muss sparen. Für 2013 rechnet er mit einem Minus von 15 Millionen Euro. Ende 2016 will der HR wieder „eine schwarze Null“ schreiben.

14.12.2012 18:34
Ein Konzert im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt (Symbolfoto). Foto: Sascha Rheker

Der Hessischen Rundfunks (HR) hat den Abbau von 100 Stellen bis 2016 angekündigt. Der Sender sei aufgrund seiner Finanzsituation zu Sparmaßnahmen gezwungen, sagte Intendant Helmut Reitze am Freitag in Frankfurt.

Kosten für Programme werden gesenkt

In seinem Haushaltsplan für 2013 rechnet der HR mit einem Fehlbetrag von rund 15 Millionen Euro. Erträgen von 478 Millionen Euro stünden Aufwendungen von 493 Millionen Euro gegenüber. Um bis Ende 2016 „eine schwarze Null“ beim Eigenkapital zu erreichen, müssten bis dato rund 70 Millionen Euro eingespart werden, betonte der Intendant.

Neben den rund 100 Stellen, die nicht wieder besetzt werden sollten, müssten auch die Kosten für die Produktion der Programme gesenkt werden, sagte Reitze. Das betreffe beispielsweise die Hörfunkproduktion und die Belegung der Fernsehstudios. (dapd)

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