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Rechtspopulismus Gegenwind für die AfD

In Wiesbaden, Friedberg und Darmstadt gibt es Protestaktionen gegen die AfD. Es soll „ein deutliches Signal gegen die menschenverachtende Stimmungsmache der AfD“ gesetzt werden.

AfD-Logo
Eine Brille liegt auf dem Logo der AfD (Symbolfoto). Foto: imago stock&people

Der Kreis der Unterstützer der Demonstration „Keine AfD in den Landtag“ am kommenden Sonntag in Wiesbaden wächst. Wie die Veranstalter mitteilen, kommen nahezu täglich Gruppen hinzu. Darunter die Katholische Arbeitnehmerbewegung des Bistums Limburg, der Landesverband der hessischen Naturfreunde, die IG Metall Wiesbaden-Limburg sowie eine Vielzahl lokaler Bündnisse und Initiativen.

Bündnis-Sprecher Sascha Schmidt sieht die Kampagne auf dem richtigen Weg. Sinnbildlich für die Verrohung der Sprache durch die AfD sei die Pressemitteilung des Landesverbandes, in der dieser seinen Besuch bei der Demo angekündigt hatte. In dem Schreiben hatte AfD-Landessprecher Robert Lambrou einer Gewerkschafterin unterstellt, sie verbreite einen „antidemokratischen Virus“. Diese Wortwahl erinnere ihn an die Nationalsozialisten, sagt Schmidt. Das Bündnis erhoffe sich durch die Demonstration „ein deutliches Signal gegen die menschenverachtende Stimmungsmache der AfD“.

Die Auftaktkundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Wiesbaden. Die Abschlusskundgebung ist um 13 Uhr am Kochbrunnenplatz. Unter den Rednern sind auch die drei Spitzenkandidaten der Landtagsfraktionen: Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), Tarek Al-Wazir (Grüne) und Janine Wissler (Linke).

Schon einen Tag vorher demonstriert ein Bündnis aus verschiedenen Parteien, Vereinen und Organisationen von 10 Uhr an in Friedberg gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD an der Friedberger Burg. Dort wollen die Rechtspopulisten von 11 Uhr an eine Kundgebung unter dem Motto „Ja zum Diesel!“ abhalten.

Auch in Darmstadt wird gegen die AfD demonstriert. Am Mittwoch wird AfD-Bundessprecher Alexander Gauland zum Wahlkampfauftakt von 19 Uhr an in der Orangerie sprechen. Um 16 Uhr startet vom Luisenplatz ein Demonstrationszug „Für Toleranz, Vielfalt und Solidarität“ zum Orangeriegarten, wo es dann ein „Fest der Vielfalt“ geben soll.         

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