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Hessen-Wahl Weniger Briefwahl

Die Mehrheit wählt trotz des Frankfurt-Marathons im Wahllokal.

Obwohl der Frankfurt-Marathon einigen Frankfurtern den Weg zum Wahllokal erschwert hat, haben bei der Landtagswahl am Sonntag etwas weniger Menschen per Briefwahl abgestimmt als vor fünf Jahren. Nach Zahlen des Bürgeramts, Statistik und Wahlen wählten 70.323 Frankfurter auf diese Art. Das sind 17 Prozent der Wahlberechtigten.

148.323 Menschen stimmten im Wahllokal ab. 200.057 Bürger – fast die Hälfte der Wahlberechtigten – nutzte ihr Wahlrecht nicht. Vor fünf Jahren hatten 82.102 Frankfurter die Möglichkeit zur Briefwahl genutzt. Das waren damals 20 Prozent der Wahlbeteiligten. Der hohe Briefwahlanteil habe allerdings mit der 2013 gleichzeitig stattfindenden Bundestagswahl zu tun gehabt, sagt Hans-Joachim Grochocki, Leiter der städtischen Geschäftsstelle Wahlen, auf Anfrage. 

Die Stadt Frankfurt hatte vor der Landtagswahl rund 35.000 Wahlberechtigte, die im Umfeld der Marathon-Strecke wohnen, angeschrieben und auf die zeitweise auftretenden Einschränkungen aufmerksam gemacht. In den Anschreiben wies sie explizit auch auf die Möglichkeit der Briefwahl hin. 

Nach Einschätzung des auch für das Wahlamt zuständigen Stadtrats Jan Schneider (CDU) waren die betreffenden Wahllokale am Sonntag jedoch gut zu erreichen. Wähler, die die Laufstrecke passieren mussten, hätten allenfalls kurze Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. „Niemand wurde daran gehindert, seine Stimme abzugeben“, sagt Schneider.

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