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Landtagswahl So wählen die Frankfurter Stadtteile

Überwiegend schwarz mit einigen roten Tupfen und einer grünen Insel: Ein Blick auf das Wahlverhalten in den Frankfurter Stadtteilen bei der vergangenen Hessenwahl.

Frankfurter Stadtwald
Viel Grün im Süden Frankfurts: Bei Wahlen ist das allerdings nicht so. Foto: Rolf Oeser

Bei Wahlen auf Landes- und Bundesebene gleichen sich in Frankfurt die Bilder: Auf der Stadtteil-Karte überwiegt meist Schwarz, unterbrochen von einigen roten Tupfen. Ähnlich war es auch bei der vergangenen Landtagswahl in Hessen: In 33 der 44 Frankfurter Stadtteile (Gutleut und Bahnhofsviertel werden zusammengefasst, ebenso Sachsenhausen-Süd und Flughafen) zog die CDU bei den Landesstimmen den anderen Parteien davon.

Zehn Stadtteile eroberte sich die SPD: Von Höchst im Westen über Rödelheim, Griesheim, Gallus und  Ginnheim, Eckenheim, Hausen und Bornheim bis hin zu Riederwald und Fechenheim im Osten der Stadt bekamen die Sozialdemokraten die Mehrheit der Landesstimmen. Fest verlassen können die Sozialdemokraten sich in der Regel auf ihre Hochburgen im östlichen Frankfurt wie das ehemalige Arbeiterviertel Riederwald oder den industriell geprägten Stadtteil Fechenheim. In anderen Stadtteilen eroberten sich sich bei der Hessenwahl 2013 ihre Mehrheit nur knapp: In Griesheim betrug der Vorsprung  gegenüber der CDU nur 0,2 Prozentpunkte, in Rödelheim war er mit 29,4 Prozent noch knapper - die CDU kam hier auf 29,3 Prozent der Landesstimmen. Das Ostend wiederum ging mit hauchdünner Mehrheit an die CDU (28,7 Prozent, SPD: 28,6 Prozent).

Und dann ist da noch Nordend-Ost. Wie eine Insel liegt der einzige Stadtteil, der mit 27,5 Prozent der Landesstimmen an die Grünen  ging, zwischen schwarzen und roten Nachbarn. 

In den nördlichen und nordöstlichen Stadtteilen, wo die CDU besonders gut abschnitt,  war 2013 auch die Wahlbeteiligung überdurchschnittlich hoch.  Spitzenreiter: Nieder-Erlenbach, wo 82,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. Die wahlmüdesten Frankfurter wohnen in Griesheim - hier lag die Beteiligung bei mageren 57,1 Prozent. 

Sie möchten wissen, wie in Ihrem Wahlbezirk bei der vergangenen Hessenwahl abgestimmt wurde? Diese Grafik liefert die Antwort.

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