Lade Inhalte...

Hessen-Wahl Wie die Frankfurter Stadtteile wählen

1. UpdateFrankfurt wird grün: Ein Blick auf das Wahlverhalten in den Frankfurter Stadtteilen bei der Hessen-Wahl 2018

Frankfurter Stadtwald
Viel Grün in Frankfurt. Foto: Rolf Oeser

Die Hessen-Wahl 2018 hat die Frankfurter Farbenlehre durcheinander gewirbelt: Die Karte der Stadtteile, sonst weitgehend schwarz eingefärbt abgesehen, hier und da rot und einer einer einzigen grünen Insel in der Mitte, ist ergrünt.

Die Grünen eroberten 24 der 44 Stadtteile  (Gutleut und Bahnhofsviertel werden bei Wahlen zusammengefasst, ebenso Sachsenhausen-Süd und Flughafen), die CDU gibt vor allem rund um das Zentrum zahlreiche Stadtteile ab, und der SPD bleiben nur noch ihre Hochburgen im Osten Frankfurts.

Die CDU lag bei der vorangegangenen Landtagswahl in 33 der 44 Frankfurter Stadtteile vorne, diesmal kann sie ihre Mehrheit nur im traditionell schwarzen Nordosten sowie im Südwesten verteidigen. Schwarze Stadtteile wie Harheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, aber auch Bonames, Kalbach-Riedberg und Bergen-Enkheim konnte die CDU ebenso für sich entscheiden wie die in der Regel eher konservativ wählenden Stadtteile im Westen mit Sossenheim, Nied, Griesheim, Schwanheim, Unterliederbach, Zeilsheim und Sindlingen. An die CDU ging auch Sachsenhausen-Süd (inklusive Flughafen) und Oberrad im Südosten.

Doch rund um die Stadtmitte sind es nun die Christdemokraten, die vereinzelte Inseln bilden - etwa Westend-Süd und Hausen. Den Grünen hingegen gelang es, ihre traditionelle Hochburg Nordend-Ost ringsherum kräftig ausbauen und die Frankfurter Mitte bei den Landesstimmen weitgehend für sich entscheiden.

Die SPD muss im Vergleich zur Landtagswahl vor fünf Jahren acht von zehn Stadtteilen abgeben und  sich bei dieser Hessen-Wahl mit den beiden roten Hochburgen im östlichen Frankfurt begnügen.

Das sah bei der vorangegangenen Hessen-Wahl deutlich anders aus: Damals holten die Sozialdemokraten zehn Stadtteile von Höchst im Westen über Rödelheim, Griesheim, Gallus und  Ginnheim, Eckenheim, Hausen und Bornheim bis hin zu Riederwald und Fechenheim im Osten der Stadt. Bei der Landtagswahl bleiben davon nur das ehemalige Arbeiterviertel Riederwald und der industriell geprägte Stadtteil Fechenheim übrig.

 

Die Landtagswahl in Rhein-Main

Informationen und Diagramme aus ausgewählten Städten und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet finden Sie außerdem hier:

So wählten Offenbach, Wiesbaden und Darmstadt

Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis Hochtaunus I (Bad Homburg, Friedrichsdorf, Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Usingen und Wehrheim.)

Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis Hochtaunus II (Glashütten, Königstein, Kronberg, Oberursel, Schmitten, Steinbach und Weilrod)

 Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis Main-Taunus I  (Bad Soden, Eppstein, Eschborn, Sulzbach, Schwalbach, Kelkheim und Liederbach)

Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis Main-Taunus II (Hofheim, Hattersheim, Hochheim, Flörsheim und Kriftel)

Ergebnisse aus wichtigen Städten im Kreis Bergstraße (Lampertheim, Heppenheim, Bensheim)

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen