Lade Inhalte...

Landtagswahl Hessen SPD macht Gewerkschaften Zusagen

Der SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel schließt einen Pakt nicht nur mit dem DGB, sondern auch mit dem Beamtenbund.

Flagge der SPD
Die hessische SPD will einen Pakt mit der Gewerkschaft. Foto: Silas Stein (dpa)

Die hessische SPD hat den Gewerkschaften in einem „Zukunftspakt öffentlicher Dienst“ Zusagen für den Fall gemacht, dass sie nach der Wahl am 28. Oktober die Regierung übernimmt. Dazu zählt eine Verringerung der Arbeitszeit für Beamte, die derzeit 41 Stunden pro Woche beträgt. Die Sozialdemokraten versprechen eine Reduzierung auf „zunächst 40 Stunden“ und auf „zukünftig 38,5 Stunden pro Woche für Schichtdienstleistende“.

Daneben sagt die SPD zu, Tarifabschlüsse für die Angestellten im öffentlichen Dienst auf die Beamten zu übertragen. Die schwarz-grüne Regierung hatte den Beamten weniger zukommen lassen, einmal sogar eine Nullrunde. Man wolle „darüber beraten, wie stufenweise die Nachteile der letzten Legislaturperiode ausgeglichen werden können“, heißt es in dem Pakt.

Der SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel und seine Schatten-Innenministerin Nancy Faeser unterzeichneten ähnliche Vereinbarungen am Montag in Wiesbaden mit dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB), Michael Rudolph, und mit dem Chef des Deutschen Beamtenbundes, Heini Schmitt. Der Beamtenbund steht traditionell eher der CDU nahe.

Schmitt sagte, er freue sich über Schäfer-Gümbels Vorstoß. Seine Organisation wolle „die Möglichkeit, in einer eventuell SPD-geführten Landesregierung schon im frühen Stadium und an vorderster Stelle mitgestalten zu können, gerne nutzen“.

Haben Sie Fragen an Ihre Direktkandidaten?

Zur Hessenwahl 2018 kooperiert FR.de mit dem Portal Abgeordnetenwatch.de. Über die Dialogplattform können Wählerinnen und Wähler mit den Direktkandidaten aus ihrem Wahlkreis Kontakt aufnehmen.

Das Portal umfasst Profile von allen rund 450 Direktkandidatinnen und -kandidaten. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein und finden Sie Ihre Direktkandidaten für den Bundestag. Alle Fragen und Antworten sind öffentlich.

Übrigens: Der Dialog wird rund um die Uhr moderiert. Beleidigungen, unbelegte Behauptungen und Fragen zum Privatleben schaltet das Team von Abgeordnetenwatch nicht frei.

 

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen