Lade Inhalte...

Landtagswahl Hessen Frankfurt-Ticker: Ergebnisse aus allen Wahlbezirken

16. UpdateSo hat Ihre Nachbarschaft gewählt +++ Protest gegen AfD endet friedlich +++ Grüne bei Zweitstimmen in Frankfurt stärkste Kraft +++ Probleme beim Auszählen +++ Die Landtagswahl in Frankfurt im Minutenprotokoll.

Hessen-Wahl in Frankfurt
Marcus Bocklet (rechts) holt den Wahlkreis Frankfurt V mit mehr als 35 Prozent für die Grünen. Foto: Renate Hoyer

10:00 Uhr: Wir waren seit dem frühen Morgen fleißig und haben die Landtagswahl in Frankfurt detailliert für Sie aufbereitet. Hier erfahren Sie, wie Ihre Nachbarschaft bei der Hessen-Wahl abgestimmt hat. Der Vergleich der Landesstimmen auf der Ebene der Stadtteile zeigt, wie stark sich Frankfurt grün gefärbt hat.

1.45 Uhr: Die Auszählung der Landestimmen, also der Zweitstimmen, in allen 490 Frankfurter Wahlbezirken ist beendet. Die Grünen kommen auf 26,1 Prozent und sind somit stärkste Kraft in der Stadt. Die CDU erzielt 22,8 Prozent. Die SPD liegt mit 18,4 Prozent auf dem dritten Platz. Die Linke holt 10,5 Prozent der Stimmen, die FDP 8,1 Prozent und die AfD 9 Prozent.

1.38 Uhr: Jetzt sind die Erststimmen auch im Landtagswahlkreis 39 (Frankfurt am Main VI) ausgezählt. Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) kann ihn verteidigen. Er erreicht 28,4 Prozent der Stimmen, Susanne Kassold (SPD) 22 Prozent und der Grüne Taylan Burcu 21,2 Prozent. Die Linke Daniela Mehler-Würzbach kommt auf 7,7 Prozent, Mary Khan (AfD) auf 9,6 Prozent und Norbert Wied (FDP) auf 6,8 Prozent. Der Wahlkreis umfasst die Ortsteile Bergen-Enkheim, Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Fechenheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach, Niedr-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Preungesheim, Riederwald und Seckbach.

1.15 Uhr: In gleich zwei Wahlkreisen sind die Erststimmen ausgezählt. Im Landtagswahlkreis 35 (Frankfurt am Main II), der die Stadtteile Niederursel, Heddernheim, Praunheim, Hausen, Rödelheim und Bockenheim umfasst, holt Miriam Dahlke (Grüne) 24,5 Prozent. Ihr folgen Veljko Vuksanovic (CDU) mit 21,3 Prozent und Gernot Grumbach (SPD) mit 21,2 Prozent. Janine Wissler, Spitzenkandidatin der Linken, kommt auf 14,1 Prozent. Olaf Schwaier (AfD) holt 8,1 Prozent und Sebastian Papke (FDP) 7,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 64,4 Prozent.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Marcus Bocklet gewinnt im Kreis 38

Im Landtagwahlkreis 38 (Frankfurt am Main V), der das Ostend, Nordend und Bornheim umfasst, siegt der Grüne Marcus Bocklet nach der Auszählung der Erststimmen mit satten 35,3 Prozent. Ihm folgen die SPD-Politikerin Arijana Neumann mit 20,2 Prozent und der CDU-Politiker Bodo Pfaff-Greiffenhagen. Ulrich Wilken von den Linken kommt auf 11,2 Prozent, Maria-Christina Nimmerfroh (FDP) auf 6,2 Prozent und Andreas Lobenstein (AfD) auf 5,5 Prozent.

0.45 Uhr: Jetzt sind die Erststimmen im Wahlkreis 36 (Frankfurt am Main III) ausgezählt. Er umfasst die Altstadt, das Bahnhofsviertel, den Dornbusch, Eschersheim, Gallus, Ginnheim, Gutleutviertel, Innenstadt und Westend. Ralf-Norbert Bartelt (CDU) ist mit 27,3 Prozent gewählt. Sebastian Popp (Grüne) kommt auf 23,8, Turgut Yüksel (SPD) auf 21,1 Prozent. Stephanie Wüst (FDP) erreicht 8,8 Prozent, Eyup Yilmaz (Die Linke) 8 Prozent und Patrick Schenk (AfD) 7,6 Prozent.

23.57 Uhr: Der Wahlkreis 37 (Frankfurt am Main IV ),  der die Ortsteile Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen und zum Teil Schwanheim umfasst, ist ausgezählt.  Von den insgesamt 76 Wahlbezirken liegen die Ergebnisse für die Erststimme oder „Wahlkreisstimme“ vor. Danach kommt der CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg (CDU) auf 27 Prozent. Er gewinnt damit das Direktmandat. Mirjam Schmidt (Grüne) kommt auf 25,7 Prozent, Stefanie Then (SPD) auf 20,2 Prozent, Erich Heidkamp (AfD) auf 8,3 Prozent, Magdalena Depta-Wollenhaupt (Die Linke) auf 8 Prozent und Yanki Pürsün (FDP) auf 6,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt nach bisherigem Stand in diesem Wahlkreis bei 64,9 Prozent.

23.15 Uhr: Jetzt liegen auch erste Ergebnisse für die Erststimme oder „Wahlkreisstimme“ vor, mit der die Direktkandidaten gewählt werden.  Der Wahkreis 34 (Frankfurt am Main I), der die Ortsteile Griesheim, Höchst, Nied, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach, Zeilsheim und zum Teil Schwanheim umfasst, ist ausgezählt. Dannach kommt Uwe Serke (CDU) auf 27,1 Prozent, Petra Scharf (SPD) auf 23,4 Prozent, Martina Feldmayer (Grüne) auf 18,2 Prozent, Markus Fuchs (AfD) auf 13,3 Prozent, Axel Gerntke (Die Linke) auf 7,8 Prozent und Claudius Swietek (FDP) auf 5,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag im Wahlkreis 34 bei 65,1 Prozent.

23.07 Uhr: Nun sind in 464 von insgesamt 490 Wahlbezirken die Landesstimmen, also die Zweitstimmen, ausgezählt. Die Ergebnisse: Die Grünen kommen auf 26,1 Prozent, die CDU auf 22,7 Prozent, die SPD auf 18,5 Prozent. Die Linke erreicht 10,5 Prozent, die AfD 9 Prozent. Die FDP liegt bei 8 Prozent.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Grüne bei Zweitstimme stärkste Kraft

22.37 Uhr: Die Auszählung der Landestimmen, also der Zweitstimmen, nähert sich dem Ende. 417 der insgesamt 490 Wahlbezirke sind ausgezählt. Es gibt nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis. Die Grünen sind - bezogen auf die Zweitstimmen - weiter mit 25,9 Prozent stärkste Kraft in der Stadt. Es folgt die CDU mit 22,5 Prozent. Die SPD erreicht 18,7 Prozent. Die Linke liegt mit 10,6 Prozent vor der AfD (9,2 Prozent). Die FDP kommt auf 7,9 Prozent.

22.22 Uhr: Es bleibt dabei. Bei der Auszählung der Landestimmen, also der Zweitstimmen, haben die Grünen weiterhin die Nase vorn. Inzwischen sind 362 der insgesamt 490 Wahlbezirke ausgezählt. Die Grünen stehen jetzt bei 25,7 Prozent. Die CDU wird mit 22,6 Prozent zweitstärkste Kraft. Die SPD liegt bei 18,8 Prozent. Die Linke kommt auf 10,5 Prozent, die AfD auf 9,3 Prozent. Die FDP liegt bei 7,8 Prozent.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Auszählung bereitet Probleme 

22.06 Uhr: In 281 von insgesamt 490 Wahlbezirken sind jetzt die Landesstimmen, also die Zweitstimmen, ausgezählt. Die Grünen sind danach mit 25,8 Prozent weiter stärkste Kraft in der Stadt. Bei der Kommunalwahl vor zweieinhalb Jahren waren sie mit rund 15 Prozent noch drittstärkste Kraft. Die CDU kommt nach den aktuellen Ergebnisen auf 22,6 Prozent, die SPD auf 18,8. Die Linke liegt mit 10,6 Prozent immer noch vor der AfD, die auf 9,1 Prozent kommt. Die FDP erreicht 7,7 Prozent. Die Zweitstimme entscheidet darüber, wie viele Kandidaten einer Partei in den Landtag einziehen.

22 Uhr: Im Wahlamt soll es Probleme beim Auszählen der Stimmen geben, weil Computerprogramme nicht richtig funktionieren sollen.  Eigentlich waren die Wahlergebnisse bis 20 Uhr erwartet worden. Wegen des Ausfalls von Programmen werden die Wahlergebnisse der Wahllokale per Hand aufgenommen, wie eine Wahlhelferin berichtete. Dadurch verzögern sich die Wahlergebnisse in der Stadt.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Demo gegen AfD ohne Zwischenfälle

21.45 Uhr:  Der Protestzug gegen die AfD hat sich friedlich aufgelöst, wie ein Sprecher des Führungs- und Lagedienstes der Frankfurter Polizei auf Nachfrage der FR mitteilt. Es sein zu keinen Zwischenfällen gekommen. Die Zahl der Teilnehmer gab der Sprecher mit etwa 600 an. Wie er weiter berichtete, war die Demo für den Fall des Einzugs der AfD in den Landtag ordnungsgemäß angemeldet worden.

21.26 Uhr: Mittlerweile sind die Landesstimmen, also die Zweitstimmen, in 147 von insgesamt 490 Wahlbezirken ausgezählt worden. Die Grünen sind mit 25,7 Prozent weiterhin stärkste Kraft. Die CDU kommt auf 22,1 Prozent, die SPD auf 18,8 Prozent. Die Linke hat die AfD (9,4 Prozent) mit 11 Prozent abgehängt. Die FDP erreicht 7,6 Prozent.

21.15 Uhr: Nach neuesten Schätzungen der Polizei sollen sich 800 Personen an der Demonstration beteiligt haben. Die Demonstranten befinden sich jetzt auf dem Opernplatz. Zu Zwischenfällen soll es bisher nicht gekommen sein.

20.46 Uhr: Jetzt sind die Landesstimmen, also die Zweitstimmen, in 100 von insgesamt 490 Wahlbezirken ausgezählt. Die Grünen sind danach mit 25 Prozent weiter stärkste Kraft. Die CDU kommt auf 22,3 Prozent, die SPD auf 18,8 Prozent. Die Linke (10,6 Prozent) und die AfD (10,2 Prozent) sind weiterhin fast gleichauf. Die FDP kommt auf 7,8 Prozent.

20.40 Uhr: Der Protest-Zug im Bahnhofsviertel ist auf 500 bis 600 Menschen angewachsen. Die Demonstranten laufen in Richtung Innenstadt. Die Polizei spricht inzwischen von 600 Teilnehmern. Die Demo soll am Opernplatz enden. Die Polizei hat einen Wasserwerfer da.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Demo „Ganz Frankfurt hasst AfD

20.30 Uhr: Der Demonstrationszug im Bahnhofsviertel setzt sich in Bewegung. Die Parolen der Demonstranten: „Ganz Frankfurt hasst die AfD“ und „Siamo tutti antifascisti“. Die Polizei stoppt den Zug und verlangt nach einem Anmelder der Demonstration.

20.25 Uhr: Mittlerweile haben sich am Kaisersack im Bahnhofsviertel etwa 300 Menschen versammelt, um gegen die AfD zu protestieren. Die Stimmung ist ruhig.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Nouripour (Grüne) zitiert Adenauer

20.21 Uhr: Jetzt sind die Landesstimmen, also die Zweitstimmen, in 77 von 490 Wahlbezirken ausgezählt, wie die Stadt mitteilt. Stärkste Kraft sind danach in Frankfurt immer noch die Grünen mit 25,1 Prozent. Die CDU erreicht 22,1 Prozent, die SPD 18,8 Prozent. Die Linken (10,5 Prozent) und AfD (10,3 Prozent) sind fast gleichauf. Die FDP erreicht 7,8 Prozent. Die Zweitstimme entscheidet darüber, wie viele Kandidaten einer Partei in den Landtag einziehen. Die Erststimme ist die „Wahlkreisstimme“.  Mit ihr werden die Direktkandidaten gewählt. 

20.15 Uhr: Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, hat heute noch viel vor: „Ich werde mich heute total betrinken, aber morgen nüchtern genug sein, um darüber zu reden, was sich mit dem Ergebnis anfangen lässt.“ Prinzipiell sollten seine hessischen Parteifreunde nicht davor zurückschrecken, Schwarz-Grün mit einer Stimme Mehrheit fortzusetzen. Der „Joschka Fischer der CDU“, Konrad Adenauer, habe immer gesagt: „Mehrheit ist Mehrheit.“

Hessen-Wahl in Frankfurt: Erika Steinbach freut sich

20.10 Uhr: Erika Steinbach, die ehemalige CDU-Politikerin und derzeitige Chefin der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung, freut sich über den Einzug der AfD in den Landtag. „!! Die AfD ist jetzt in allen 16 Landtagen vertreten !! Die Grünen nur in 14, obwohl sie seit Jahrzehnten existieren“, schreibt sie per Twitter. 

20.05 Uhr: Etwa 100 bis 150 Personen haben sich im Bahnhofsviertel am Kaisersack versammelt, um gegen den Landeseinzug der AfD zu protestieren. Nach Angaben der Frankfurter Polizei soll die Versammlung bisher nicht angemeldet worden sein.

19.56 Uhr: Jetzt sind die Landesstimmen von 47 von 490 Wahlbezirken ausgezählt. Stärkste Kraft sind die Grünen mit 24,3 Prozent, gefolgt von der CDU mit 21,5 Prozent, SPD mit 19,9 Prozent, AfD mit 11,1 Prozent und Die Linke mit 10,3 Prozent. Die FDP kommt auf 7,4 Prozent.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Demo im Bahnhofsviertel gegen AfD

19.50 Uhr: Im Bahnhofsviertel fährt Polizei auf. Um 20 Uhr soll am Kaisersack eine Demonstration gegen den Landtagseinzug der AfD starten.

19.45 Uhr: Jetzt sind die Landesstimmen in 35 von 490 Wahlbezirken ausgezählt. Danach sind die Grünen mit 23,6 Prozent die stärkste Kraft. Ihr folgt die CDU mit 21,4 Prozent. Die SPD erzielt 20,1 Prozent. Die AfD liegt bei 11,6 Prozent. Die Linken kommen auf 10,4 Prozent, die FDP auf 7,1 Prozent.

19.25 Uhr: Die Stadt Frankfurt legt erste Zahlen vor: Die Landesstimmen, also die Zweitstimmen, von 13 vom insgesamt 490 Wahlbezirken sind ausgezählt. Danach kommt die CDU auf 19,5 Prozent, die SPD auf 21,1 und liegt damit höher als die Christdemokraten. Grüne erreichen 24,3, Die Linke 11,1, die FDP 6,8 und die AfD 11,2 Prozent.

Die Zweitstimme entscheidet darüber, wie viele Kandidaten einer Partei in den Landtag einziehen. Die Erststimme ist die „Wahlkreisstimme“.  Mit ihr werden die Direktkandidaten gewählt. 

Hessen-Wahl in Frankfurt: Die „Heute Show“ ist auch da

19.10 Uhr: Die „Heute Show des ZDF zu Gast im Römer: Satire-Reporter Ralf Kabelka läuft mit einem Kamerateam auf der Wahlparty im Frankfurter Rathaus herum und führt Interviews. Einige Beobachter fragen sich, warum die „Heute Show hier ist. „Das sehen wir ja dann am Freitag, sagt ein Gast.

19 Uhr: Gute Stimmung bei den Grünen im Römer: Taylan Burcu, Direktkandidat der Grünen im Wahlkreis 39

18.43 Uhr: Die Grünen strahlen im Römer um die Wette. „Es sieht nach einem grandiosen Wahlergebnis für uns aus“, sagt Fraktionschef Manuel Stock. Aber noch sind entscheidende Fragen offen: Landen die Grünen vor der SPD? Kann Marcus Bocklet im Wahlkreis 38 das Direktmandat holen? Und gewinnen die Grünen sogar zwei Wahlkreise? Im 35er wird immer wieder Miriam Dahlke als Geheimfavoritin gehandelt.

18.30 Uhr: Es gibt erste Hochrechnungen für das Land. CDU und SPD haben bei der Landtagswahl in Hessen eine schwere Niederlage erlitten. Nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF bleibt die CDU von Ministerpräsident Volker Bouffier mit 27,4 bis 27,9 Prozent zwar stärkste Kraft. Es ist aber das schlechteste Ergebnis seit 1966. Die SPD fällt mit 19,8 bis 19,9 Prozent auf einen historischen Tiefststand, die Grünen gewinnen kräftig hinzu und haben mit 19,5 bis 19,7 Prozent sogar noch Chancen auf Rang zwei hinter der CDU.

Zur Wahl in Hessen: CDU-Politiker in Frankfurt geschockt

18.22 Uhr: Die Prognose, die die CDU in Hessen bei rund 28 Prozent sieht, kommentierte der Frankfurter Stadtrat Markus Frank (CDU) so: „Natürlich können wir damit nicht zufrieden sein.“ Der Ministerpräsident Volker Bouffier habe gute Arbeit gemacht, so Frank, „aber der Bund hat überlagert“. „Über das Bild, das die Koalition abgibt, können wir nicht fröhlich sein“, sagte er. Über den  möglichen Partner in einer Koalition im Hessischen Landtag sagte er: „Schwarz-Grün hat gute Arbeit gemacht.“

18.10 Uhr: Als die ersten Prognosen zur Hessenwahl im Römer auf den Bildschirmen erscheinen, wird es bei der CDU ganz leise. 28 Prozent. Das schlechteste Ergebnis seit 1966.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Wahlbeteiligung liegt bei 55 Prozent

18.06 Uhr: Blick ins Land: CDU und SPD haben bei der Landtagswahl in Hessen schwere Verluste erlitten. Nach den Prognosen von ARD und ZDF bleibt die CDU von Ministerpräsident Volker Bouffier zwar stärkste Kraft, fährt aber ihr schlechtestes Ergebnis seit 1966 ein. Die SPD stürzt auf einen historischen Tiefststand. Große Gewinner sind die Grünen und die AfD. 

Nach den Zahlen von 18 Uhr kommt die seit 1999 regierende CDU auf 27 bis 28 Prozent (2013: 38,3 Prozent). Schlechter abgeschnitten hatte die Partei in Hessen zuletzt 1966 mit 26,4 Prozent. Die SPD rutscht ab auf 20 Prozent (2013: 30,7). Die Grünen erreichen 19,5 bis 20 Prozent (2013: 11,1), die AfD 12 bis 13 Prozent (2013: 4,1).

18.05 Uhr: Die sechs Landtagskandidaten der CDU sind alle im Römer, in den Büros der CDU-Fraktion im dritten Stock. Die zentrale Wahlparty der CDU ist auch im Römer, aber es gibt noch kleinere, gemütliche Wahlpartys. Bodo Pfaff-Greiffenhagen (CDU), Landtagskandidat im Nordend, Ostend, Bornheim, feiert später zum Beispiel in der Kutscherklause, Ostendstraße 74.

18 Uhr: Die Wahllokale in Frankfurt schließen wie überall im Land. Jetzt beginnt die Auszählung der Stimmen. Das Bürgeramt Statistik und Wahlen legt neue Zahlen zur Wahlbeteiligung vor. Danach lag die Wahlbeteiligung in der Stadt bei 55 Prozent. 2013 waren es 69,9 Prozent gewesen. Die aktuellen Zahlen wurden aufgrund einer telefonischen Ermittlung der Wahlbeteiligung in 9 repräsentativen Wahlbezirken erhoben, wie das Bürgeramt Statistik und Wahlen mitteilt. 2013 waren es 14 Wahlbezirke gewesen. 2013 war gleichzeitig Bundestagswahl.

Hessen-Wahl in Frankfurt: Protokoll verärgert Stadtverordnete

17.45 Uhr: Im Presseraum des Frankfurter Römers gibt es Schwierigkeiten mit dem WLAN. Mehrere Journalisten kommen mit ihren Laptops schwer oder gar nicht ins Internet.

17.30 Uhr: Das Protokoll der Stadt Frankfurt zur Wahlparty im Römer ist streng. Journalisten dürfen um 17 Uhr ins Rathaus. Die Stadtverordneten erst um 17.30 Uhr. Das stößt bei den Stadtverordneten auf Unverständnis. Ursula Busch (SPD): „Dann laufe ich eben zum Nebeneingang in der Bethmannstraße.“

17.15 Uhr:  Bei der Landtagswahl beginnt der Endspurt. Frankfurter, die jetzt noch ihre Stimme abgegeben wollen, müssen sich sputen. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Übrigens: Der Frankfurt Marathon ist offiziell beendet, wie die Frankfurter Polizei getwittert hat. Die Bahn für Wähler ist frei. Ein Aufruf von Christoph Bergoint per Twitter für alle, die noch die Liebe ihres Lebens suchen: „Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single im Wahllokal!! GEHT WÄHLEN.

16.35 Uhr: Der Frankfurter Stadtverordnete Thomas Bäppler-Wolf (SPD), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bäppi La Belle, bietet auf Facebook eine Wette an: Holen die Sozialdemokraten mehr als 30 Prozent, läuft er in Unterhose über dem Römerberg.

16.30 Uhr: Die Stadt Frankfurt meldet, dass die Wahllokale in der Stadt trotz der Straßensperrungen wegen des Frankfurt Marathons gut zu erreichen seien. Davon habe sich Jan Schneider, der für das Wahlamt zuständige Stadtrat, bei Ortsterminen in Wahllokalen entlang der Laufstrecke überzeugt. „Niemand wurde daran gehindert, seine Stimme abzugeben“, sagte er. Wählerinnen und Wähler, die auf dem Weg ins Wahllokal die Laufstrecke queren mussten, hätten allenfalls kurze Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, wenn eine größere Zahl von Läufern die Straße passierte. „Durch unsere umfangreichen Informationen waren die Bürgerinnen und Bürger gut auf die Situation vorbereitet“, so Schneider weiter. Rund 35.000 Wahlberechtigte, die im Umfeld der Marathon-Strecke wohnen, waren vor der Landtagswahl angeschrieben und auf die zeitweise auftretenden Einschränkungen aufmerksam gemacht worden. In dem Anschreiben wurde explizit auch auf die Möglichkeit der Briefwahl hingewiesen.

16 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Frankfurt lag um 16 Uhr deutlich unter der bei der Landtagswahl 2009. Lediglich 43 Prozent der Berechtigten hatten ihre Stimme abgegeben. 2009 waren es 46 Prozent gewesen. 2009 hatte die Wahlbeteiligung am Ende 59,4 Prozent betragen. 2013 lag sie um 16 Uhr bei 54,7 Prozent, damals wurde aber gleichzeitig der Bundestag gewählt. Die aktuellen Zahlen wurden aufgrund einer telefonischen Ermittlung der Wahlbeteiligung in 9 repräsentativen Wahlbezirken erhoben, wie das Bürgeramt Statistik und Wahlen mitteilt. 2013 waren es 14 Wahlbezirke gewesen.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen